margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxAb welcher Größe kann man einen durchsichtigen Wasserbehälter mit Bodengrund, Pflanzen und aquatisch lebenden Tieren eigentlich „Aquarium“ nennen? Deutschland hat keine gesetzlichen Vorschriften bezüglich der Beckenmindestgrößen für die Pflege von Fischen und Wirbellosen (im Grunde erstaunlich). Auf Aquaristik-Börsen allerdings gibt es für Verkaufsbecken bestimmte Vorgaben. In Österreich beispielsweise sind die Regelungen strenger. Kein Fisch darf in einem Becken unter 60 Zentimetern Kantenlänge gehalten werden. Für Wirbellose existieren dort wie hier keine Einschränkungen. In der Nano-Aquaristik werden Garnelen und andere Wirbellose oft in kleinsten Gefäßen untergebracht. Dabei versteht es sich natürlich von selbst, dass die Tiere sich wohlfühlen müssen und keinesfalls gequält werden dürfen. Reinhold Wawrzynski

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 2/2017

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxEuropäische Austern (Ostrea edulis) sollen – über 80 Jahre nach ihrem Verschwinden – in der deutschen Nordsee wieder heimisch werden. Dafür braucht es gezielte Unterstützung durch den Menschen, basierend auf wissenschaftlicher Forschung und Tests in der Praxis. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Alfred- Wegener-Institut Helmholtz- Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) gaben kürzlich einen Einblick in die Inhalte und die Ziele eines dreijährigen Erprobungs- und Entwicklungs- Vorhabens. In dem Projekt werden erstmalig die Möglichkeiten der Wiederherstellung von Beständen der einheimischen Auster in der deutschen Nordsee eingehend im Freiland erforscht. „Die Bestände der Europäischen Auster werden in ganz Europa als stark gefährdet eingestuft.

Ab sofort finden Sie das Jahresinhaltsverzeichnis des 69. DATZ-Jahrgangs (2016) auf unserer Homepage, und zwar unter www.datz.de/ Service/Jahresinhalte. Sie können sich die PDF-Datei dort ganz einfach herunterladen, dieses Angebot ist selbstverständlich kostenlos. Sie möchten lieber ein gedrucktes Inhaltsverzeichnis? Dann schicken Sie bitte wieder einen adressierten Rückumschlag (DIN A4 oder B5, freigemacht mit einer 1,45-Euro-Briefmarke) an die DATZ-Redaktion, Skagerrakstr. 36, 45888 Gelsenkirchen. Wir senden Ihnen umgehend einen Ausdruck zu. Ihre Redaktion

Seit 2011 wählen die Gesellschaft Deutschsprachiger Odonatologen (GdO) und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die „Libelle des Jahres“, um auf die Vielfalt der Arten und ihre Bedrohung aufmerksam zu machen. Von den 81 einheimischen Libellen stehen 36 auf der aktuellen Roten Liste (Fassung von 2015). BUND und GdO kürten für 2017 die Gemeine Keiljungfer (Gomphus vulgatissimus) zur Libelle des Jahres. Sie gehört zur Familie der Flussjungfern (Gomphidae), deren Arten sich dadurch auszeichnen, dass ihre Komplexaugen – im Gegensatz zu allen anderen Großlibellen – sich vorn nicht berühren. Die Gemeine Keiljungfer ist durch eine schwarz-gelbe Körperzeichnung charakterisiert – wie die ähnlichen Arten Asiatische und Westliche Keiljungfer (G. flavipes, G. pulchellus), von denen sie sich durch ihre rein schwarzen Beine unterscheidet. Eventuell könnte man sie noch mit der in gleichen Habitaten lebenden Grünen Flussjungfer (Ophiogomphus cecilia) verwechseln, die jedoch kräftig grün gefärbt ist. Gomphus vulgatissimus besiedelt saubere, sauerstoffreiche Fließgewässer von schmalen, meist vegetationsreichen Bachläufen bis zu den großen Hauptläufen in den Stromtalauen.

Auf der Suche nach Fischen war ich verschiedentlich in Mexiko unterwegs, vor allem in den südlichen Bundesstaaten, am häufigsten in Chiapas. Hier gibt es bewaldete Tieflandregionen und bergiges Hochland, in dem die Nachfahren der indianischen Chiapa zu Hause sind, deren Feste und Märkte viele Touristen anziehen. Die oft scheuen Berg- Indios dürften Besuchern mit einem lachenden und einem weinenden Auge begegnen, denn sie bringen zwar Geld in die armen Dörfer, rauben dem traditionellen Leben aber auch seine Ursprünglichkeit. Was ich meine, wird man vor allem in San Cristobál de las Casas gewahr, wo sich zur Osterzeit die Touris durch die Gassen drängeln und mittlerweile auch Weiße auf dem Markt selbst gebastelten „Schmuck“ und Trödel verkaufen. So weit ist es in anderen Orten – etwa in San Juan Chamula – erfreulicherweise noch nicht gekommen. Die kleinen Berg-Indianer, die mir – ich bin genau 1,72 Meter groß – meist nur bis zur Schulter reichen, sind von Wind und Wetter gezeichnet, bei harter landwirtschaftlicher Arbeit arm und oft auch schlecht ernährt. 

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 1/2017