Im November 2015 begann ein groß angelegtes Artenschutzprojekt zur Stabilisierung der Bestände und zur Wiederherstellung der Fortpflanzungsfähigkeit der Flussperlmuschel (Margaritifera margaritifera) und der Großen Malermuschel (Unio pictorum). Es umfasst auf der Basis aktueller Forschungsergebnisse sowohl die Nachzucht und die Wiederansiedelung von Jungmuscheln als auch habitatverbessernde Maßnahmen. Das Verbundvorhaben wird gemeinsam von den Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF) sowie für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) mit insgesamt rund 5,3 Millionen Euro gefördert.

Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Beate Jessel, richtete anlässlich der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin im vergangenen März einen Appell an deutsche Urlauber und Reiseveranstalter. Wer Souvenirs bewusst kauft, kann mithelfen, den illegalen Handel wirksam einzudämmen: „Der illegale Handel mit gefährdeten Pflanzen und Tieren sowie Produkten daraus macht die biologische Vielfalt auf der Erde ärmer. Urlauberinnen und Urlauber, die diese Dinge erwerben, tragen so zum weltweiten Artenschwund bei. Deshalb sollten Reisende beim Kauf von Urlaubserinnerungen genau hinschauen und sich rechtzeitig informieren“, erklärt die BfN-Präsidentin. Im Rahmen einer Kooperation von BfN und TUI wurde mit Beginn der Osterreisezeit das neu aufgelegte Kinatschu- Heft „Urlaub“ des BfN an junge Reisende verteilt.

Sachsen-Anhalt wird im September erstmals gastgebendes Land für den Deutschen Naturschutztag sein, den größten Fachkongress für den beruflichen und privaten Naturschutz in Deutschland. Bis zu 700 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet wollen fast eine Woche lang in der Landeshauptstadt Magdeburg ihre Stimme für mehr Naturschutz erheben und der Frage nachgehen, wie Naturschutz trotz des Drucks konkurrierender Landnutzungen erfolgreich bleiben kann. Dabei wird zu diskutieren sein, wie der flächenmäßig größte Landnutzer, die Landwirtschaft, besser als bisher zum Erhalt der Arten und Lebensräume beitragen kann und wie der Ausbau erneuerbarer Energien mit Naturschutzstrategien langfristig in Einklang zu brin- gen ist. Die Einzelthemen des Fachkongresses reichen von Artenschutz über Ökosystemleistungen und Naturschutzrecht bis hin zu Wertediskussionen. Erstmals wird es beim Deutschen Naturschutztag ein Junges Forum geben, bei dem junge Naturschutzakteure ihre Arbeiten und Visionen eines modernen Naturschutzes vorstellen können.

„www.wildnis-in-deutschland. de“ ist eine Webseite mit allem, was man zu Wildnis in unserem Land wissen muss. Das Portal wendet sich an diejenigen, die das Thema „Wildnis“ in Deutschland voranbringen wollen, und bietet dazu Argumente, Hintergründe und Material. Je wilder, desto lieber! So mögen zwei von drei Deutschen die Natur. Zahlreiche Naturschutzorganisationen stehen hinter dem Ziel, der Wildnis in Deutschland mehr Rückenwind zu verschaffen. Daher ist wildnisin- deutschland.de eine von 16 Organisationen gemeinsam getragene Plattform.

Über meine Erfahrungen mit dem Fischversand per Post, der in früheren Jahren durchaus „per Express“ – oder was die Post darunter verstand – möglich war, berichtete ich bereits im November 2011 und machte meinem Ärger angemessen „Luft“. Damit war aber das Transportproblem nicht gelöst! So etwas wie den Overnight-Express, die Paketbeförderung für lebende Tiere innerhalb von 24 Stunden, gab es damals nicht. Als Alternative bot sich die Bahn an, damals noch Deutsche Bundesbahn, die ebenfalls Expressgut beförderte und durchaus in der Lage hätte sein sollen, ein heute abgeschicktes Paket am nächsten Tag zur Abholung bereitzuhalten.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 5/2016