margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxVon Arte Wolfe. Wandkalender 2019, 13 Seiten mit Monatskalendarium. 60 x 50 Zentimeter. Palazzi Verlag, Bremen, 2018. ISBN 978-3-95938-038-6. 39,80 €

Erst einmal ist bemerkenswert, dass der Verlag auf der Titelseite auf die klimaneu­trale und nachhaltige Produktion seiner Kalender hinweist. Auf der Rückseite wird das Thema dann detailliert ausgeführt.
Der Kalender erscheint im Großformat (60 x 50 Zentimeter), es ist also eine Menge Platz an der Wand nötig.
Die ausnahmslos hochwertigen Fotografien zeigen einzelne Tiere, die in ihrem jeweiligen Lebensraum eine möglichst gute Tarnung aufweisen.
Ausnahmen stellen die Bilder für die Monate Mai und Oktober dar: Im Frühjahr sind es zwei Exemplare des Blauflügelsittichs (Brotogeris cyan­optera), die im Astwerk eines Regenwaldbaums in Ecuador kaum zu sehen sind, und der Herbst kommt mit einer ganzen ­Anzahl von Fransenschildkröten (Chelus fimbriatus) daher, die in einer Art Indian-­Summer-Umgebung am Amazonas zwischen roten Blättern auf den ersten Blick nicht zu erkennen sind.
Zu dieser Abbildung passt übrigens der Feuersalamander (Salamandra salamandra) sehr gut, dessen Kopf auf der Februarseite unter bunten Laubblättern hervorlugt.
Zu jedem Blatt gibt es eine kurze Bildunterschrift auf Deutsch und auf Englisch, jeweils mit der Nennung der Artnamen. Außerdem wird der Ort der Aufnahme genannt.
Der Text zum Feuersalamander kommt mir allerdings ein bisschen zu rei­ßerisch daher: „Wer ihn im Laub überhaupt entdeckt und ihm nicht aus dem Weg geht, lernt seine gif­tigen Ohrdrüsen kennen.“ Na ja ...
Für Aquarianer ist vor ­allem das Blatt des Monats Juli interessant: Ein Papua-Drachenkopf (Scorpaenopsis papuensis) aus der Gruppe der Skorpionfische (Scorpaenidae) taucht in einer fast surrealen Farbenpracht auf. Ob das Bild in dieser Qualität ohne Nachbearbeitung möglich gewesen wäre, darf meines Erachtens jedoch bezweifelt werden.
Weiter gibt es Abbildungen eines Panzerkopf-Laubfrosches (Triprion spatulatus) aus Peru und eines in Ostafrika (Uganda, Kenia) beheimateten Helmchamäleons (Trioceros hoehnelii), dessen Körper auf einer Baumrindenumgebung fast verschwindet.
Beeindruckend ist das Foto eines Wolfs (Canis lupus) in einem Birkenwald, aufgenommen im US-Bundesstaat Montana. Das ganze Bild strahlt eine dermaßen große Ruhe aus, dass der Betrachter erst einmal überhaupt nicht nach einem Tier sucht. Dabei ist der Wolf eigentlich auch gar nicht getarnt. Nur: Man sieht ihn nicht!
Insgesamt eignet sich der Kalender als ein sehr schönes Geschenk. Er ist nicht eben preisgünstig, aber ein gelungener Begleiter durch das Jahr mit vielen sehenswerten Aufnahmen.
Der Bildautor, Art Wolfe, ist ein in den USA bekannter Naturfotograf.
Hans-Peter Ziemek

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxVon Mario Merkel (www.tauchrevierdeutschland.de). Wandkalender 2019, 13 Seiten mit Monatskalendarium.
42 x 29,7 Zentimeter. Quelle & Meyer Verlag, Wiebelsheim, 2018. ISBN 978-3-494-01770-9. 16,95 €

Das Titelblatt zeigt die Un­terwasseraufnahme einer im Freiwasser schwimmenden Gruppe erwachsener Flussbarsche (Perca fluviatilis). Auf den zwölf Monatsblättern wechseln sich dann ­Abbildungen von diversen Wasserpflanzen, mehreren wirbellosen Organismen sowie verschiedenen Fischarten ab.
Die Januar-Seite präsentiert eine asiatische Muschel, als „Corbiculidae“ bezeichnet. Bei diesen Mollusken handelt es sich um eine in­vasive Artengruppe, die aus China weltweit verbreitet wurde. Bei der gezeigten Spezies haben wir es mit der Grob­gerippten Körbchenmuschel (Corbicula fluminea) zu tun. Sie und die nah mit ihr verwandte Art C. flumi­nalis kommen seit etwa 1980 in Deutschland vor und sind entlang des gesamten Rheins zu finden.
Warum die Gestalter des Kalenders das Jahr ausgerechnet mit einem Neozoon beginnen, bleibt unklar, ­abgesehen davon, dass es mir nicht gerade eine glückliche Wahl scheint, zumal es keine wei­teren Informa­tionen zu der gezeigten Art gibt – ein ärgerliches Versäumnis, das sich auf den folgenden Seiten leider fortsetzt. Biologische Hinweise fehlen komplett, dafür sind manche Artbezeichnungen falsch und einige zumindest nicht vollständig.
So lautet beispielsweise die Bildlegende auf dem ­Juni-Blatt, das die Fotogra­-fie einer Gruppe verkalkter Unterwasserpflanzen zeigt: „Makrophytenwiese (Leuch­teralgen und Wasserschlauch)“. Gemeint sind Cha­raceen, die bei konsequenter deutscher und wissenschaftlicher Benennung als „Armleuchteralgen (Chara sp.)“ zu bezeichnen wären. Und eine „Ma­krophy­ten­wiese“ bilden sie sicher nicht!
Im April kann man wieder ein Neozoon bewundern, nämlich den nordamerika­nischen Kamberkrebs (Orco­nectes limosus).
Die Juli-Seite bietet die Detailaufnahme einer Moostierchenkolonie. Auch hier wären zusätzliche Informationen wichtig gewesen. Was sieht man auf dem Bild überhaupt, und welche Besonderheiten weisen Bryozoen auf?
Gut gefallen mir das ­Porträt der Ohrschlammschnecke (Radix auricularia) für den August und das ­Konterfei des Spiegelkarpfens (Cyprinus carpio) für den ­Oktober. ­Weniger schön finde ich das September-Bild des ­Rauen Hornblatts (Ceratophyllum demersum).
Zum Jahresabschluss gibt es dann noch einmal richtig spannende Organismen zu sehen, und zwar Süßwasserpolypen (Hydra sp.) und ­einen Süßwasserschwamm (Familie Spongilidae), bedauerlicherweise wiederum ohne Erklärung.
So bleibt die Fotozu­sammenstellung ein kunterbunter Bauchladen mit Bildern recht unterschied­licher Qualität, ohne irgendeinen roten Faden und ohne Hinweise auf die Bedeutung ­intakter Stillgewässer.
Auf seiner Homepage liefert der Bildautor übrigens alle diese Informationen! Warum hat der Verlag sie für seinen Kalender nicht einfach übernommen?
Hans-Peter Ziemek

 

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxVon John Kilaka. 32 Seiten, durchgehend farbig illustriert, gebunden. Für Kinder von fünf bis sieben Jahren. Baobab Books, Basel, 2017. ISBN 978-3-905804-79-9. 16, 50 €

„Baobab“ ist ein ganz besonderer Verlag und jedes neue Buch eine kleine Kostbarkeit. Benannt ist er nach dem Affenbrotbaum. „In seinem Schatten erzählen sich Menschen Geschichten und überliefern seit Jahrhunderten Legenden an die nächste Generation.“
Gleichzeitig ist „Baobab Books“ jene Organisation, die die kulturelle „Vielfalt in der Kinder- und Jugendliteratur“ fördern möchte.
So kennzeichnen außergewöhnliche Aufmachung, besondere Farbenpracht, ungewöhnliche und tiefer gehende Geschichten, liebevolle Illustrationen und eine sehr kindgerechte Gestaltung, an der aber Erwach­sene ebenfalls viel Freude haben, die Bücher. Und das trifft auch auf „Frische Fische“ zu.
Sokwe ist ein Schimpanse, der fischen geht, und mit allem, was er heute gefischt hat, will er auf dem Markt „ein hübsches Sümmchen verdienen“. Als er mit seinem Boot zurückrudert, hört er die Musik aus dem Dorf, und mit den anderen Tieren des Dorfes geht er zum Tanz. Sein Freund Hund läuft neben ihm, das Wasser läuft ihm im Maul zusammen, seine Stimme wird „zuckersüß“: „Welch schöner Fang!“ Klare Sache: Er hat die Fische im Blick …
Am nächsten Tag soll es also zum Markt gehen. Sokwe und viele andere aus dem Dorf packen Waren auf ­einen Lastwagen, Hund „hockt dicht hinter dem Fischkorb“. Ob Hund sein Ziel erreicht? Es wird – versprochen! – turbulent, der Löwe verletzt sich, muss von Dr. Frosch behandelt werden, Reifen platzen, die „neu geflickten Zähne von Frau Flusspferd“ nehmen Schaden, ein Torpfosten zerbricht. Und: Alle Fische sind weg. Was nun?
Was für eine wunderbare Geschichte, die von Freundschaft und Miteinander, von Vertrauen und gegenseitiger Hilfe handelt, auch von der Macht der ­Gemeinschaft und letztlich davon, dass materieller Gewinn eben nicht alles ist im Leben.
John Kilaka wurde 1966 in Tansania geboren und malte, wie es heißt, schon als Kind im Sand und später zur Freude seiner Mitschüler auf allen Schultafeln. Bunt sind sie, seine tierischen Darsteller, herrlich bunt und in afrikanischer Manier. So viel erzählen die Bilder, ganz viel afrikanische Atmosphäre vermitteln sie, sodass das Vorlesen ebenso attraktiv wird wie das Betrachten der Bilder. Ein wunderschönes Bilderbuch!

Barbara Wegmann

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxVon Klaus Henle und Alain Dubois (Herausgeber). 240 Seiten, 137 Farbfotos, 30 Schwarzweiß-Abbildungen, 25 Grafiken und 23 Tabellen, gebunden. Mertensiella-Band 25, Supplement zu „Salamandra“. Mannheim, 2017. ISBN 978-3-899735-70-3. 59,80 €

Der Band kommt im Groß­format daher und ist solide gebunden. Er ist durchgehend farbig bebildert und beschäftigt sich mit Lurchen. Aber er bietet keine schönen Bilder von Amphibien in ihren Lebensräumen.
Das Buch dokumentiert Schwanz- und Froschlurche, die anders sind, anders als ihre Artgenossen. Es geht um Farbanomalien, fehlende Gliedmaßen, überzählige Zehen … Ein seltsamer Gegensatz.
Was findet der interessierte Leser in dem Werk? Insgesamt fünf Großkapitel von unterschiedlichen Autorenteams.
Kapitel eins bietet ein kommentiertes Begriffsverzeichnis. Dieser Abschnitt gibt einen Überblick zu allen Formen von Anomalien, die bei Untersuchungen an Amphibien im Freiland gefunden wurden oder bei Nachzuchten in Gefangenschaft auftraten. Er liefert jeweils eine kurze Definition und in vielen Fällen auch ein Farbfoto. Dieser Teil ist unverzichtbar für alle ambitionierten Liebhaber und berufs­bedingt mit Amphibien befasste Zeitgenossen.
An dieser Stelle ein Wort zur Veröffentlichung des Bandes in englischer Sprache. Sicher ist es sinnvoll, den Markt möglichst breit abzudecken. Zu dem Abschnitt zur Terminologie wäre aber zumindest eine Benennung der entsprechenden deutschen Fach­begriffe sinnvoll gewesen.
In Kapitel zwei geht es um Defekte, die bei Grünfrosch-Populationen (Gattung Pelophylax) beobachtet wurden. Tiere mit unterschiedlichen Zahlen von Gliedmaßen tauchen immer wieder auf und sind nicht auf genetische Ursachen ­zurückzuführen. Stattdessen wird in dem Artikel die Möglichkeit der Infek­tion mit einem von Fischen übertragenen Virus diskutiert.
Der dritte Abschnitt stellt den Hauptteil des Buches dar – und eine Fleiß­arbeit zur Geschichte der bei Amphibien gefundenen Anomalien. Dafür ausgewertet wurden Arbeiten über 3.517 Lurch-Populationen aus 98 Ländern. Dieser umfassende Überblick beginnt mit dem Jahr 1554 und führt bis zu ­aktuellen Pub­likationen der Gegenwart.
In den Kapiteln vier und fünf geht es um Phänomene von Anomalien bei Amphi­bien, die über einen längeren Zeitraum in einem Steinbruch in der Nähe von Roßwag (Baden-Württemberg) festgestellt wur­den.
Seit 1980 werden diese Funde gemacht, und es wurden viele Hypothesen zu ­ihren Ursachen diskutiert. Letztlich kommen aber nur mutagen wirkende Chemikalien oder eine stark erhöhte Radioaktivität infrage. Bis heute konnte jedoch nicht geklärt werden, welche Stoffe in die Deponie in diesem Steinbruch eingebracht wurden.
Der letzte Teil liefert ­methodische Hinweise zur Durchführung einschlägiger Untersuchungen und Forschungen.
Ambitionierten Vivarianern, insbesondere natürlich Amphibienliebhabern, und im Freiland tätigen Biologen liefert dieser Band eine umfassende Sammlung in­teressanter Publikationen zu Themen, die man sonst in Einzelar­tikeln – gewissermaßen mit der Lupe – suchen muss.
Ob es insgesamt sinnvoll war, das Buch nicht in deutscher Sprache zu veröffentlichen, werden die Verkaufs- und Zitationszahlen zeigen.
Gestaltung und Druck sind jedenfalls vorbildlich, und es ist zu wünschen, dass das Werk seinen Weg in viele private Literatursammlungen und zahlreiche öffentliche Bibliotheken findet!
Hans-Peter Ziemek

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxVon Sandra Preis und Mark Flato. 96 Seiten, etwa 150 Abbildungen, Hardcover. Dähne Verlag, Ettlingen, 2018. ISBN 978-3-944821-35-1. 15,80 €

Sandra Preis ist die Tochter von Cornelia Preis und inzwischen Teilhaberin der bekannten Firma, die fast ausschließlich Meerwasserprodukte, aber auch Tiere anbietet. Besonders gut gefallen mir die prächtigen Ricordea-Ableger, die Preis-Aquaristik seit einigen Jahren vermehrt und verkauft.
Schon seit vielen Jahren ist der Familienbetrieb Preis für seine guten Produkte bekannt, und vor gut 30 Jahren durfte ich die wunderschöne Aquarienanlage bewundern und mit ­eigenen Augen sehen, dass dort schon damals Meerestiere nachgezüchtet wurden, von denen andere nur träumten. Die Preis-Familie weiß also, was sie tut. Da liegt es nahe, dieses Wissen auch in Buchform zu präsentieren.
Die Riffaquarien-Fibel ist bereits das zweite Buch von Sandra Preis, sie hat es gemeinsam mit Mark Flato geschrieben. In dem Werk gibt sie preis, wie man schnell und ohne Probleme zu einem ansehnlichen und gut funktionierenden Mini-Riff­aquarium kommt.
Man merkt, dass der Aufbau solcher Becken für die Autoren Routine ist. Sie gehen nach klaren Gesichtspunkten vor, ohne übertriebene Technik oder unnötige Hilfsmittel einzusetzen.
Über Details kann man sicher streiten, beispielsweise verwechseln die Verfasser manchmal Mengen- und Spurenelemente, und nicht jedes Leitungswasser ist ungeeignet für die Meeresaquaristik. Aber im Großen und Ganzen sollten nach ihren Vorgaben ein­gerichtete und ausgerüstete Aquarien ordentlich funk­tionieren. Neben meinem größeren Meerwasserbecken betreibe ich ebenfalls ein kleines Nano-Aquarium und bin immer wieder erstaunt, wie gut das klappt, wenn man es richtig macht.
Die Autoren beschreiben nicht nur die Einrichtung und Ausrüstung eines solchen Beckens, sondern vor allem auch die Tiere, die man einsetzen kann. Fische bleiben außen vor, was meistens vernünftig ist, weil dann keine Probleme infolge der intensiveren Fütterung auf­treten. Für Einsteiger in die Meeresaquaristik halte ich zwar ein Nano-Aquarium nicht unbedingt für die beste aller Lösungen, aber konsequent richtig besetzt, können auch Anfänger damit Erfolg haben.
Im Kern beschreibt das Buch drei Beispiele: ein sehr kleines Aquarium für Weichkorallen (20 Liter Inhalt), eines für kleinpolypige Steinkorallen (36 Liter) und ein 80-Liter-Becken für großpolypige Steinkorallen.
Warum man die einzelnen Tiergruppen hier so klar trennt und in unterschied­lichen Aquarien unterbringt, scheint mir etwas willkürlich, hat aber natürlich mit dem Platzangebot in den jeweiligen Behältern zu tun und erklärt sich sicher auch aus der Erfahrung der Autoren, die solche Becken vermutlich selbst erprobt haben. Die Tierauswahl ist jedenfalls vernünftig und der jeweiligen Umgebung angepasst, aber teilweise durchaus anspruchsvoll. Immerhin leben am Ende in den Aquarien Tiere im Wert von – geschätzt – mindestens 500 bis gut 1.000 Euro.
Als erste Anregung sind solche Büchlein auf jeden Fall sinnvoll und hilfreich. Sie entbinden aber auch den Anfänger in der Meeresaquaristik nicht von der Notwendigkeit, sich tief gehender zu informieren. Denn auch perfekt eingerichtete Aquarien benötigen Pflege, und daraus ergibt sich recht bald, dass oberflächliches Wissen selten auf Dauer ausreicht, um ein derart anspruchsvolles Steckenpferd zu reiten. Ich kenne Zeitgenossen, die sich ein solches Becken zwar leisten können und es auch eine Weile betreiben; nach einigen Monaten kommen jedoch die Probleme. Die Aquarien verlieren nach und nach ihre Schönheit, werden dann kurzerhand neu ein­gerichtet, oder ihr Besitzer ist enttäuscht und widmet sich lieber einer anderen „Herausforderung“ …
Die beiden Autoren sitzen an der Quelle, können jederzeit und sachkundig in ihre Aquarien eingreifen und haben vor allem die Kenntnisse, um Fehler oder Mängel zu beseitigen. Und das sollte eben jeder Einsteiger wissen: Ohne tieferes Fachwissen geht es längerfristig in der Regel nicht.
Das Büchlein kann also durchaus eine Anregung für Einsteiger in die Meeres­aquaristik sein, Lust darauf macht es allemal. Aber um ein solches Aquarium dau­erhaft mit Erfolg zu betreiben, bedarf es weiterer Be­ratung. Ich bin sicher, dass die beiden Verfasser und die Firma Preis das perfekt leisten können. Wenn Sie dieses Büchlein also gelesen und Lust bekommen haben, gehen sie in ein Fachgeschäft und lassen sich ausführlich informieren.
Und wenn Sie zufällig in der Nähe von Bayerfeld sind – dort hat das Unternehmen seinen Sitz –, sind sie ganz sicher am richtigen Ort!
Werner Baumeister