margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxVon Olivier le Carrer. 128 Seiten, 99 farbige Abbildungen, gebunden mit Schutzumschlag. Delius Klasing Verlag GmbH, Bielefeld, 2016. ISBN 9783667107251. 49, 90 €

Das waren schon spannende Zeiten früher, geheimnisvolle und wissbegierige. Was liegt hinter dem Horizont, wo endet das Meer, wohin führt die hügelige Landschaft, was folgt nach all dem?
Und überhaupt: Wie sieht denn die Erde eigentlich aus? „Erst durch die Beobachtung der Sterne konnten die Wissenschaftler der Antike Kenntnisse über unsere Welt gewinnen.“
Zu diesen Anfängen zurück entführt der in jeder Weise attraktive Bildband, großformatig, durchgehend anschaulich bebildert mit umfangreichem Kartenma­terial, das abenteuerliche Seereisen mit damals so ­ungewissem Ausgang lebendig werden lässt. „Kartografen und Forschungsreisende sind in diesem Abenteuer untrennbar miteinander verbunden ...“

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxVon Christian Sardet. 216 Seiten, 550 Farbfotos, sieben farbige Zeichnungen. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart, 2016. ISBN 978-38001-0398-0. 39,90 €

„Ein Bilderbuch kann auch besoffen machen.“ Anders kann ich meinen Eindruck nach der Durchsicht dieses Prachtbandes nicht ­beschreiben. Noch nie habe ich Abbildungen von Planktonorganismen in vergleichbarer Qualität und Auswahl gesehen!
Der Autor begibt sich mit seinen Lesern auf eine märchenhafte Reise durch die Mikrowelt mariner Lebensräume. Bei den meisten beschriebenen Lebensgemeinschaften handelt es sich um Aufsammlungen der „Tara Ocean“-Expedi­tion..

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxvon Michael Kempkes. 64 Seiten, 86 Farbfotos, gebunden. Tetra Verlag, Berlin,
dritte Auflage, 2016. ISBN 978-3-8945-257-2. 5,10 €

Das neue Guppy-Buch von Michael Kempkes (überarbeitete, dritte Auflage des ­ursprünglichen Titels „Wer weiß was über Guppys?“)
zu lesen macht Spaß. Das Werk, eigentlich für interessierte Anfänger geschrieben, beleuchtet neben historischen Fakten anschaulich die artgerechte Pflege des „Millionenfisches“ im Aquarium und vor allem sein spannendes Sozialverhalten. Der Autor geht detailliert auf das facettenreiche Balzverhalten, auf die Geburt der Jungtiere und auf deren Aufzucht ein.

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxvon Manfred K. Meyer. 436 Seiten, 136 Verbreitungskarten, 684 Farbfotos, 68 einfarbige Abbildungen. Eigenverlag (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), 2015. ISBN 978-3-00-048777-4. 89 €

Im Jahr 1985 erschien aus der Feder von Manfred Kurt Meyer und seinen Mitautoren Lothar Wischnath und Wolfgang Foerster das Standardwerk „Lebendgebärende Zierfische – Arten der Welt“. Das Buch war in gewisser Weise ein Nachfolger des bereits 1969 veröffentlichten Titels „Lebendgebärende Fische der Süßgewässer“ vom „Altmeister der Lebendgebärenden“, Kurt Jacobs, seinerzeit ebenfalls ein Grundlagenwerk.
Zwischen 1969 und 1985 waren etliche Arten neu entdeckt und zahlreiche sys­tematische und taxonomische Erkenntnisse gewonnen worden. Diese Entwicklung endete natürlich auch nach dem Erscheinen des „Meyer, Wischnath & Foerster“ nicht, und bis in die ­Gegenwart werden aquaristisch und wissenschaftlich neue Arten auf­gespürt und beschrieben.

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxVon Caspar Henderson und Judith Schalansky (Hg.), übersetzt von Daniel Fastner. 352 Seiten, Softcover (Leinenband), mit Illustrationen von Pauline Altmann. Matthes & Seitz, Berlin, 2014. ISBN 978-3-95757-030-7. € 38 (zurzeit wohl nur als E-Book erhältlich)

Für gestandene Aquarianer, Naturliebhaber, Biologen und andere, die nicht nur an der Natur interessiert sind, sondern sich auch mit ihr beschäftigen, wird dieses Buch vermutlich keine große Strahlkraft entfalten. Denn welcher Vivarianer wird den Axolotl als Monster verstehen oder eine bizarre Echse oder einen wunderschönen Tiefsee-Tintenfisch? Ganz im Gegenteil, wir finden diese Tiere faszinierend.