Schwanenblume, Gemeiner Wasserdost und Echtes Mädesüß sind eine Zierde für den naturnahen Gartenteich. Während der Dost zu Recht als „Schmetterlings-Magnet“ gilt, lässt sich aus Mädesüß-Blüten ein feiner Likör herstellen. | VON RAINER STAWIKOWSKI
In DATZ 7/2015 schrieb ich über drei „empfehlenswerte Pflanzen (nicht nur) für das Gartenteichufer“ und schilderte meine Begegnungen mit dem Schmalblättrigen Merk, der Wasserminze und dem Wiesenschaumkraut. Um drei weitere, nicht minder taugliche und ebenso ansehnliche Sumpfpflanzen für das „heimische Feuchtgebiet“ geht es hier. Die Schwanenblume, auch Doldige Schwanenblume, konnte ich bisher vor allem bei Besuchen verschiedener Park- und Gartenanlagen bewundern, etwa in „Naschkes Garten“ in Papenburg (DATZ 11/2012) oder im „Park der Gärten“ in Bad Zwischenahn, wo sie als Gestaltungselement in der Uferbepflanzung größerer Teiche sofort ins Auge fiel.

den vollständigen Artikel finden Sie in DATZ 3/2016

Die Gattung Rotala ist reich an Arten, aber nur wenige finden sich regelmäßig im Angebot des Fachhandels. Die Pflanzen sind relativ einfach zu kultivieren, doch ganz ohne Pflegemaßnahmen wie Düngen und Rückschnitt kommen auch Spezies wie Rotala rotundifolia oder Rotala macrandra nicht aus. | VON JENS KÜHNE

Junge Aquarien- und Teichfreunde, die nach der Euro-Einführung 1999 mit Cents aufgewachsen sind, wissen mit der alten Währung zuweilen nicht viel anzufangen. Das Pfennigkraut wurde bislang aber nicht unbenannt ... | Von Reinhold Wawrzynski

Das lateinische Adjektiv nummularis bedeutet „mit kleiner Münze“, die runde Blattform erinnert an Kleingeld. Meine ersten Kontakte zu dieser Pflanze entstanden in den 1950er-Jahren. Wie bei den meisten Aquarianern meines Alters begann die Liebe zu den Wassertieren mit Stichlingen, Molchen und Kaulquappen. Meine Mutter zeigte mir als Knirps eine kleine Wasseransammlung im Schaumburger Wald. Dort fingen wir mit einem alten Teesieb (oder war es gar das gute?) eine Handvoll Kaulquappen. Zu Hause wartete ein Bonbonglas, so wie es früher in jedem Tante-Emma-Laden stand, auf die zukünftigen Bewohner. Weil die Froschlarven es in ihrem Heim aber auch „schön“ haben sollten, nahmen wir einige Ranken von einer Pflanze aus jenem Graben mit.

> den vollständigen ARtikel finden Sie in der DATZ-Ausgabe 10/2015

In DATZ 2 und 3/2014 wurde eine spektakuläre neue Hakenlilie vorgestellt, die erst vor drei Jahren beschrieben wurde. Unsere Autorin besuchte den Typusstandort ein zweites Mal und
ergänzt das bisherige Wissen über Ökologie und Kultur der Art. | Von Christel Kasselmann

Die Malabar-Hakenlilie (Crinum malabaricum) ist in einem kleinen Gebiet endemisch; bis heute kennt man nur den Typusfundort der Art. Er liegt in einem schmalen Landstrich an der Südwestküste Indiens im Norden des Bundesstaats Kerala an der Grenze zu Karnataka. Die Region liegt unter dem Einfluss des feuchten Tropenklimas der nahen Küste. Der kleine Fluss nahe dem Ort Periya entspringt in den Whestghats, einem massiven Nord-Süd-Gebirge, und fließt ins Arabische Meer. Crinum malabaricum ist ausschließlich auf einer Flussbreite von drei bis vier und einer -länge von wenigen hundert Metern zu finden.

den vollständigen Artikel fiden Sie in Ausgabe 8/2015

Schmalblättriger Merk, Wasserminze und Wiesenschaumkraut lassen sich am Teichrand kultivieren, aber auch in der Küche verwenden. Außerdem spielen sie eine wichtige Rolle im Leben mancher Insekten. | Von Rainer Stawikowski
Interessiert man sich für einheimische Insekten, kommt man nicht umhin, sich auch ein wenig mit der hiesigen Flora zu beschäftigen. So kann es bei der Suche nach bestimmten Libellen ganz nützlich sein, das eine oder andere Gewächs zu (er)kennen, weil es einem vielleicht den Weg zum ersehnten Ziel weist. Dicht mit dem Berl oder der Berle (Berula erecta) bewachsene, nicht zu schattige, langsam fließende Wiesenbäche oder Gräben sollte ich mir genauer ansehen, riet man mir, wenn ich die Helm-Azurjungfer (Coenagrion mercuriale) finden wollte, eine Libelle, die auf kleine Fließgewässer angewiesen ist, die eine dichte Unterwasservegetation aus eben jenem Berl, aber auch aus Wasserminze oder Brunnenkresse (Nasturtium officinale) aufweisen (Wildermuth & Martens 2014). In den letzten Jahren war diese Kleinlibelle immer häufiger in Gelsenkirchens weiterer und näherer Umgebung zu beobachten. In meiner Heimatstadt fand ich sie bisher jedoch nicht, trotz intensiven Suchens zur entsprechenden Jahreszeit, bei passender Witterung und an – jedenfalls nach meiner Einschätzung – infrage kommenden Gewässern. Aber was ja nicht ist, kann ja noch werden …

den vollständingen Artikel finden Sie in Ausgabe 7/2015

Wiesenschaumkraut-Spaghetti
Für zwei Personen zwei Handvoll Cardamine-Blätter und Blüten waschen und trocken tupfen.
250 Gramm Spaghetti in eineinhalb Litern Gemüsebrühe bissfest garen.
Zwei oder drei Knoblauchzehen fein hacken und in einer Pfanne mit vier Esslöffeln Olivenöl andünsten.
50 Gramm Pinienkerne ohne Fett rösten.
Die Blätter und Blüten des Krauts zu den Knoblauchzehen geben und kurz mitdünsten.
Spaghetti und Pinienkerne dazugeben, das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen,
anrichten und mit einigen Blüten garnieren. Guten Appetit!