Javafarn, Kongofarn, Speerblatt – über drei Pflanzengattungen, die viel Freude
bereiten und dabei wenig Mühe erfordern. | Von Claus Schaefer

Über die Scheußlichkeiten, die uns Aquarianern die Botanik antun kann, hatte ich mich ja schon im ersten Teil aufgeregt (DATZ 11/2013). Aber ohne Pflanzen geht es nicht. Ein ganz und gar unbegrüntes Aquarium gut aussehen zu lassen gelingt selten – am ehesten noch, wenn die Schönheit im Auge eines ökologisch besonders geschulten Betrachters liegt. Aber Grün ist gut für die Augen, und warum sollten wir den dekorativen Nutzen verschenken, den uns die Flora bietet? Die Kandidaten, die unserer Bequemlichkeit am weitesten entgegenkommen, hatten wir in der ersten Folge wenigstens schon einmal abgebildet. Jetzt geht es ans Praktische. Stürzen wir uns also ins Dickicht!

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/2013

„Holländisches Aquarium?“ Kennen viele heute gar nicht mehr. „Perfektes und optimales Aquarium“? Sind auch längst Geschichte. „Aquascapes“? Können ganz schön arbeits- und zeitaufwendig sein. Warum nicht mal etwas Neues wagen? | Von Claus Schaefer

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 11/2013

Als Ergänzung zu dem Beitrag von Jürgen Koppa über die generative Vermehrung von Nymphaea glandulifera (Seite 68) möchte dieser Artikel zur besseren Bekanntheit der ungewöhnlichen Seerose beitragen. | Von Christel Kasselmann
Obwohl in der Vergangenheit immer wieder Seerosen aus der gut 40 Arten umfassenden Familie Nymphaeaceae im Aquarium ausprobiert wurden, erwiesen sich tatsächlich nur diese fünf als geeignet: Nymphaea lotus, N. minuta, N. micrantha, N. x daubenyana und N. glandulifera. Alle anderen Spezies, natürlich auch ihre Vielzahl an Hybriden und Sorten, sind kaum verwendbar, denn sie bilden in der Regel nach wenigen Jugendblättern Schwimmblätter aus, die ziemlich schnell die ganze Wasseroberfläche eines Aquariums bedecken können.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 10/2013

Man muss sie nur lassen! Erst wenn man darauf verzichtet, die „störenden“ langstieligen Schwimmblätter regelmäßig zu entfernen, kommt man in den Genuss, Blüte und generative Vermehrung von Seerosen zu erleben. | Von Jürgen Koppa
Die Seerose Nymphaea glandulifera Rodschied (1794) aus Süd- und Mittelamerika ist eher als bodendeckende und Ausläufer treibende Art in den Aquarien zu finden. In meinem Becken hingegen ließ ich zu, dass sie ihre relativ kleinen Schwimmblätter (bei mir maßen sie etwa acht mal neun Zentimeter) ausbreitete, und bald zeigte sich auch eine Knospe. Jeden Tag erwartete ich ungeduldig die erste Blüte, aber die Pflanze machte diesbezüglich keinerlei Anstalten. Eines Morgens wirkte die Knospe dann wie aufgeplatzt und hatte sich bereits in kleine Teile zersetzt, die im ganzen Becken umhertrieben, zusammen mit abgeworfenen Kron- und Kelchblättern. Meine Enttäuschung war natürlich groß.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 10/2013

In eindrucksvollen Wettbewerben zeigen Aquascaper, dass sich auch kleine Aquarien dekorativ begrünen lassen. Prädestiniert für die Bepflanzung von Nano-Becken ist die Bonsai-Form von Anubias barteri var. nana. | Von Christel Kasselmann
Nur eine geringe Zahl der etwa 450 bekannten Aquarienpflanzen lässt sich für die Kultur in Nano-Becken verwenden. Geeignet sind lediglich solche Arten, die nicht groß werden und die in einem kleinen Behälter nicht dominieren.

In den ausgestellten Nano-Aquarien des vielbeachteten Aquascaping-Wettbewerbs auf der Heimtiermesse (HTM) in Hannover wurden in den vergangenen sechs Jahren weniger als 50 Pflanzenarten verwendet. Vertreter der Gattungen Echinodorus, Aponogeton, Barclaya, Ottelia, Crinum oder Vallisneria mit grundständiger Blattrosette fehlten, aber auch Stängelpflanzen aus den Gattungen Ammannia, Nesaea und Cabomba werden in Nano-Aquarien viel zu groß. Selbst die beliebten Anubias-barteri-Varietäten entwickeln zu große Blätter für kleine Becken – mit einer Ausnahme, der Bonsai-Form von Anubias barteri var. nana.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 09/2013