Filtertechnik ist ein Dauerthema. Einige Aquarianer gehen so darin auf, dass man meinen könnte, sie hätten das Aquarium nur, um einen Filter zu betreiben ... | Von Andreas Moss

Für die meisten Fischfreunde ist die Aquarienfilterung eine eher lästige Aufgabe, die sie mehr oder weniger konsequent meistern. Zudem sind Filter meist hässlich. Spätestens bei längerem Betrieb werden sie unschön, und das Verstecken der zugehörigen Technik gelingt nur unzureichend. Vielfach besteht ein Kompromiss zwischen Optik und einfacher Handhabung. Hier stelle ich einen Filter vor, der eigentlich kein echter Filter ist – sondern ein alternatives Meerwasseraquarium.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 6/2014

Im indischen Bundesstaat Kerala ist Lagenandra toxicaria eine weit verbreitete Sumpfpflanze. Auch zur Trockenzeit ist sie nicht selten unter Wasser zu finden. Als Aquarienpflanze ist diese Art bisher nicht bekannt. | Von Christel Kasselmann

Die Gattung Lagenandra zählt – wie die nah verwandte Gattung Cryptocoryne – zu den Aronstabgewächsen (Araceae). Im Unterschied zu den Wasserkelchen erlangten die Lagenandra-Arten in der Aquaristik bisher jedoch nur eine geringe Bedeutung. Zwar gelten alle Spezies als Sumpfpflanzen mit einer mehr oder weniger guten Anpassung an das Wasserleben, aber nur L. twaitesii hat es vereinzelt in die Produktionsstätten der Wasserpflanzengärtnereien „geschafft“. Die großwüchsigen L. ovata und L. praetermissa wurden gelegentlich aus Sri Lanka eingeführt, lassen sich aber nur in Schauaquarien kultivieren. Lagenandra meeboldii und L. twaitesii sind mittelgroße Pflanzen, die sich dem Wasserleben gut anpassen können; eine vegetative Vermehrung lässt sich aber selbst bei jahrelanger Kultur nur in geringem Umfang feststellen.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 5/2014

In DATZ 2 und 3/2014 stellte unsere Autorin eine spektakuläre neue Hakenlilie (Crinum malabaricum) und ihren natürlichen Standort vor. In dem ausgetrockneten Flussbett bildeten Sumpfpflanzen eine interessante Lebensgemeinschaft. Dazu gehörte auch eine neue Cryptocoryne-Varietät. | Von Christel Kasselmann

Am Typusstandort von Crinum malabaricum untersuchte ich weitere für die Aquarienkultur interessante Sumpfpflanzen, die trotz der Dominanz der Hakenlilie ökologische Nischen zum Überleben gefunden haben, darunter Cryptocoryne spiralis var. caudigera, Lagenandra toxicaria, Rotala macrandra und Eriocaulon spp.

Crinum malabaricum ist eine aquaristisch neue Pflanze mit über vier Meter langen Blättern. Erstmals gelang nun die Blüten- und Fruchtbildung im Aquarium. | Von Christel Kasselmann

Nach mehrmonatiger Ruhezeit überführte ich die Zwiebeln Mitte April 2013 in meine Aquarien. Im September entwickelte die Pflanze mit der größten Zwiebel zu meiner Freude einen Blütenstand.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 3/2014

Ist es möglich, dass man eine Wasserpflanze mit vier Meter langen Blättern jahrhundertelang als unbeschriebene Art übersehen kann? Kaum zu glauben, aber wahr! Crinum malabaricum wurde erst 2012 wissenschaftlich bearbeitet. Unsere Autorin besuchte den Typusfundort dieser spektakulären Pflanze in Indien. | Von Christel Kasselmann

Aus der großen Familie der Narzissengewächse (Amaryllidaceae, etwa 85 Gattungen) enthält nur die mit 104 Arten sehr umfangreiche Gattung Crinum etwa zehn aquatische Spezies, von denen wir Crinum natans, C. purpurascens, C. calamistratum und C. thaianum als geeignete Aquarienpflanzen darstellen. Die hier vorgestellte Art – C. malabaricum aus Indien – wurde erst Mitte des Jahres 2012 von Lekhak & Yadav wis senschaftlich beschrieben. Mit ihren zwei bis vier Meter langen und zwei bis sechs Zentimeter breiten, bandförmigen Blattspreiten ähnelt sie der thailändischen Spezies C. thaianum, wird aber bedeutend größer.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 2/2014