In DATZ 2 und 3/2014 stellte unsere Autorin eine spektakuläre neue Hakenlilie (Crinum malabaricum) und ihren natürlichen Standort vor. In dem ausgetrockneten Flussbett bildeten Sumpfpflanzen eine interessante Lebensgemeinschaft. Dazu gehörte auch eine neue Cryptocoryne-Varietät. | Von Christel Kasselmann

Am Typusstandort von Crinum malabaricum untersuchte ich weitere für die Aquarienkultur interessante Sumpfpflanzen, die trotz der Dominanz der Hakenlilie ökologische Nischen zum Überleben gefunden haben, darunter Cryptocoryne spiralis var. caudigera, Lagenandra toxicaria, Rotala macrandra und Eriocaulon spp.

Crinum malabaricum ist eine aquaristisch neue Pflanze mit über vier Meter langen Blättern. Erstmals gelang nun die Blüten- und Fruchtbildung im Aquarium. | Von Christel Kasselmann

Nach mehrmonatiger Ruhezeit überführte ich die Zwiebeln Mitte April 2013 in meine Aquarien. Im September entwickelte die Pflanze mit der größten Zwiebel zu meiner Freude einen Blütenstand.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 3/2014

Ist es möglich, dass man eine Wasserpflanze mit vier Meter langen Blättern jahrhundertelang als unbeschriebene Art übersehen kann? Kaum zu glauben, aber wahr! Crinum malabaricum wurde erst 2012 wissenschaftlich bearbeitet. Unsere Autorin besuchte den Typusfundort dieser spektakulären Pflanze in Indien. | Von Christel Kasselmann

Aus der großen Familie der Narzissengewächse (Amaryllidaceae, etwa 85 Gattungen) enthält nur die mit 104 Arten sehr umfangreiche Gattung Crinum etwa zehn aquatische Spezies, von denen wir Crinum natans, C. purpurascens, C. calamistratum und C. thaianum als geeignete Aquarienpflanzen darstellen. Die hier vorgestellte Art – C. malabaricum aus Indien – wurde erst Mitte des Jahres 2012 von Lekhak & Yadav wis senschaftlich beschrieben. Mit ihren zwei bis vier Meter langen und zwei bis sechs Zentimeter breiten, bandförmigen Blattspreiten ähnelt sie der thailändischen Spezies C. thaianum, wird aber bedeutend größer.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 2/2014

Im „hohen Norden“ der Stadt hat ein Bach ein neues Bett bekommen. Vor drei Jahren musste der Erdbach infolge einer Bergsenkung umgeleitet werden. Mittlerweile hat eine artenreiche Sumpf- und Wasserpflanzendecke Teile des Gewässers erobert. Von Rainer Stawikowski

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 1/2014

In einem 60-Liter-Aquarium pflegte ich vier halbwüchsige L 46 (Hypancistrus zebra). Natürlich träumte ich davon, diese Harnischwelse irgendwann zu vermehren. Allerdings waren sie erst vier Zentimeter lang, da hieß es erst einmal abwarten und anständig füttern ... Selbstverständlich hatte das Wasser die richtige Temperatur (29 °C), und ein Hamburger Mattenfilter mit Motorpumpe sorgte für die erforderliche kräftige Wasserumwälzung. Der Bodengrund bestand aus feinem Sand. Schieferplatten und kleine „Welsröhren“ dienten als Verstecke. Eine Vergesellschaftung mit anderen Fischen hielt ich bei der Beckengröße für nicht ratsam. Doch die Welse waren und blieben scheu. Vielleicht war den Tieren das Becken zu kahl? Oder die Schieferplatten boten doch zu wenig Deckung? Ich brachte mehrere Holzwurzeln ein. Auf eine Bepflanzung hatte ich bisher bewusst verzichtet, eben um das Becken übersichtlich zu halten. Da die „Zebras“ sich aber weiterhin sehr schüchtern gaben, beschloss ich schließlich doch, Wasserpflanzen einzubringen. Von Reinhold Wawrzynski

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/2013