Unter dem Händlernamen Hygrophila sp. „Araguaia“ wird seit wenigen Monaten ein Wasserfreund vertrieben, dessen wissenschaftlicher Name jetzt ermittelt wurde. | Von Christel Kasselmann

Neu eingeführte Aquarienpflanzen, die sich nicht sofort identifizieren lassen, erhalten fast immer Händlernamen. Gern verwendete Bezeichnungen sind sp. „Guinea“, sp. „Manaus“ oder auch sp. „Araguaia“, die auf die Herkunft der jeweiligen Pflanze hinweisen sollen.

Für eine Publikation sollte man sich aber besser nicht auf Handelsbezeichnungen verlassen, denn sie dienen häufig der Verkaufsförderung und müssen keineswegs richtige Angaben enthalten. So kommt auch die als Hygrophila sp. „Araguaia“ eingeführte Aquarienpflanze nicht aus Brasilien.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 2/12

Nano-Aquarien sind viel schwieriger zu begrünen als große Becken. Dabei spielt die richtige Auswahl die Hauptrolle. Welche Art ist geeignet, welche nicht? Dieser Beitrag stellt brauchbare Pflanzen vor. | Von Christel Kasselmann

Grundsätzlich können in Nano-Aquarien natürlich nur kleinwüchsige Pflanzen kultiviert werden. Groß werdende, grundständige Arten würden ein kleines Becken in kurzer Zeit dominieren, was nicht nur unschön aussähe, sondern auch langweilig und monoton wirken dürfte. Großblättrige, zugleich schnellwüchsige Stängelpflanzen sind deshalb ungeeignet, weil sie sich in einem kleinen Nano-Aquarium nicht als Gruppe anordnen lassen und innerhalb weniger Tage – gutes Wachstum vorausgesetzt – aus dem Aquarium herauswuchern würden. Und das ist natürlich nicht erwünscht, denn ein Unterwassergarten sollte höchstens wöchentlich oder 14-täglich gepflegt werden müssen. Auch ein kleines Aquarium braucht Zeit und Ruhe, um sich zu entwickeln, und die Lebewesen darin sollten nicht ständig gestört werden.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/11

hakenlilieEigentlich müsste diese Art längst eine beliebte Aquarienpflanze sein. Sie macht etwas her, ist einfach zu kultivieren und eignet sich sogar für Becken mit großen Cichliden. | Von Jens Kühne

Das Land des Lächelns beheimatet zahllose echte Wasserpflanzen. Einige dieser exotischen Kleinode können wir, oftmals ohne wirklich einen Gedanken daran verwendet zu haben, woher sie eigentlich stammen, in unseren Aquarien bewundern. Myriophyllum (Tausendblätter), Hygrophila (Wasserfreunde beziehungsweise -wedel), Rotala und Limnophila (Süßwasserfreunde) sind sehr populär, weil dekorativ sowie leicht zu pflegen.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 11/11

Über die Insel Taiwan ist aquaristisch nur wenig bekannt. Wissenschaftliche Beschreibungen vielversprechender Pflanzenstandorte verlocken jedoch dazu, dieses Land zu bereisen. | Von Christel Kasselmann

Wenn Aquarianer in Zeitschriften von ihren Reisen berichten, sind das gewöhnlich Reportagen über erfreuliche Erlebnisse. Die Autoren erzählen von der Entdeckung interessanter Biotope, dem Fang oder Sammeln neuer Fische und Pflanzen oder informieren über die Resultate ihrer ökologischen Untersuchungen natürlicher Gewässer. Derartige Berichte sprühen nur so vor Begeisterung über die erreichten Ergebnisse und erwecken beim Leser den Eindruck, dass jede Aquarianerreise erfolgreich verläuft. Das ist nicht immer so, doch über Enttäuschungen redet und schreibt niemand gern.

echte wassermooseWassermoose muss man suchen, das ist bekannt. Aber nicht nur in möglichst großen, zusammenhängenden Naturräumen gelingt es, interessante Arten zu finden. Kleine, intakte Biotope, häufig sogar in der Nähe von Städten, können ebenfalls Erfolg versprechend sein. | Von Jens Kühne

Penang, die zweitgrößte malaysische Insel, ist ein beliebtes Ferienziel. Vor allem die britisch geprägte Großstadt Georgetown lockt zahlreiche Touristen an. Die Engländer gründeten diese Handelsniederlassung im Jahr 1786. Damals bekam die Insel ihren Namen – Pulau Pinang, „Betelnuss-Insel“.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 9/11