Über die Insel Taiwan ist aquaristisch nur wenig bekannt. Wissenschaftliche Beschreibungen vielversprechender Pflanzenstandorte verlocken jedoch dazu, dieses Land zu bereisen. | Von Christel Kasselmann

Wenn Aquarianer in Zeitschriften von ihren Reisen berichten, sind das gewöhnlich Reportagen über erfreuliche Erlebnisse. Die Autoren erzählen von der Entdeckung interessanter Biotope, dem Fang oder Sammeln neuer Fische und Pflanzen oder informieren über die Resultate ihrer ökologischen Untersuchungen natürlicher Gewässer. Derartige Berichte sprühen nur so vor Begeisterung über die erreichten Ergebnisse und erwecken beim Leser den Eindruck, dass jede Aquarianerreise erfolgreich verläuft. Das ist nicht immer so, doch über Enttäuschungen redet und schreibt niemand gern.

echte wassermooseWassermoose muss man suchen, das ist bekannt. Aber nicht nur in möglichst großen, zusammenhängenden Naturräumen gelingt es, interessante Arten zu finden. Kleine, intakte Biotope, häufig sogar in der Nähe von Städten, können ebenfalls Erfolg versprechend sein. | Von Jens Kühne

Penang, die zweitgrößte malaysische Insel, ist ein beliebtes Ferienziel. Vor allem die britisch geprägte Großstadt Georgetown lockt zahlreiche Touristen an. Die Engländer gründeten diese Handelsniederlassung im Jahr 1786. Damals bekam die Insel ihren Namen – Pulau Pinang, „Betelnuss-Insel“.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 9/11

Im Sortiment der Aquarienpflanzen sind nur wenige Farne zu finden; die bekanntesten sind Javafarn (Microsorum pteropus) und Kongo-Wasserfarn (Bolbitis heudelotii). Jetzt gesellt sich die hier erstmals aquaristisch porträtierte Art Asplenium cf. normale dazu.| Von Christel Kasselmann

Im Dezember 2010 bereiste ich gemeinsam mit meiner Freundin Karen Randall die Insel Taiwan auf der Suche nach attraktiven Wasser- und Sumpfpflanzen. Natürlich nutzten wir auch die Gelegenheit, die Aquaristik dort kennenzulernen und interessante Zoofachgeschäfte aufzusuchen.

Im Okavango-Delta ist die auffällig bestachelte Ottelia muricata beheimatet. Wie sieht der natürliche Lebensraum dieser eigenartigen Wasserpflanze aus, und warum besitzt sie Stacheln? | Von Christel Kasselmann

Die Froschbissgewächse (Hydrocharitaceae) stellen die einzige Pflanzenfamilie dar, die ausschließlich Wasserpflanzen umfasst. Allerdings kommen nicht alle Arten im Süßwasser vor, denn einzelne leben auch an den Küsten des Karibischen und des Pazifischen Ozeans. Auf die 17 Gattungen verteilen sich aber nur rund 70 Arten, von denen ­einige aus den Genera Vallisneria, Hydrilla, Elodea, Egeria, Blyxa, Ottelia, Stratiotes und Limnobium kultiviert werden. Der Froschbiss (Hydrocharis morsusranae) ist bei Teichbesitzern sehr beliebt.

Die Gattung Ottelia ist mit etwa 21 Arten nur in den Tropen und Subtropen Afrikas, Asiens, Australiens und Südamerikas vertreten. Einzelne Arten, darunter O. alismoides, wurden jedoch nach Südeuropa und Nordamerika eingeschleppt. Nur wenige Ottelien werden bisher in Aquarien ­gepflegt. Das liegt zum einen an ihren überwiegend imposanten Größen, wie es auch für O. ulvifolia aus dem Okavango-Delta zutrifft (DATZ 9/2012), zum anderen an ihrer leichten Zerbrechlichkeit: Sie lassen sich schlecht transportieren und eignen sich deshalb nicht gut für den Handel.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 10/2012

moos 05Seit vielen Jahren gehört das Javamoos (Taxiphyllum barbieri, früher als Vesicularia dubyana bekannt) zu meinen Lieblingspflanzen. In meinen großen Aquarien bedeckt es Moorkienholz-Wurzeln in teils dichten Polstern. Mithilfe wurzelartiger Haare (echte Wurzeln besitzen sie nicht) können sich Moose an rauen Oberflächen festhalten. Einmal angebracht, wächst das Moos auf dem Holz weiter und verschafft dem Aquarium ein natürliches Ambiente. Von Petra Fitz

Bei mir ist der Javamoos-Bewuchs durchsetzt mit Javafarn (Microsorum pteropus ’Windeløv‘), dessen junge, hellgrüne Blätter zu dem dunkler grünen Moos einen sehr schönen Kontrast bilden.

Durch die Nano-Aquaristik wurde die Verwendung von Moosen vielseitiger. So werden heute Moose aufgebunden auf Steinen, kleinen Wurzeln, Kokosnussschalen oder kurzen Bambusstäben, aber auch „frei schwebend“ angeboten (etwa mit dem „Biosphere-Ball“ von Dennerle).

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 10/2012