Ob mit Eimer oder Schlauch: Wasserwechsel im Aquarium ist immer Arbeit. Kann man sich die sparen? Geht es auch ohne? Überlegungen und Erfahrungen. | Von Gerhard Ott

Es soll ja Menschen geben, die keine Aquarianer sind. Die häufigste Frage, die diese Ahnungslosen stellen, ist: „Wie oft muss denn das Wasser gewechselt werden?“ Wasserwechsel ist ein extremistisches Thema. Das eine Extrem ist – nicht nur historisch – die Altwasser- Theorie. In ihrer praktischen Umsetzung erlaubt sie höchstens ein Auffüllen verdunsteten Wassers. Heute üblich ist ein mehr oder weniger regelmäßiger „Teil“-Wasserwechsel. Durchflussanlagen mit permanentem Wechsel sind in der Heimaquaristik eher die Ausnahme. Was ist die Grundidee des Wasserwechsels? Das hat etwas mit Liebe zu tun, die geht ja bekanntlich durch den Magen. Wir füttern die Hauptakteure im Aquarium, nämlich die Fische. Und was ist mit der Liebe, wenn sie durch den Magen durch ist? Verdauungsprodukte verschmutzen das Aquarium. Unsere Fische wohnen in einer Einraumwohnung – Wohn- und Schlafzimmer sowie Klo integriert. Wie halten wir diesen Lebensraum sauber?

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 9/2014

Wer nicht nur ein oder zwei Aquarien mit schöner Abdeckung und integrierter Beleuchtung besitzt, sondern ein ganzes Aquarienregal sein Eigen nennt, kennt das Problem: Andauernd hat man verschmutzte Abdeckscheiben! Auf einer Vielzahl kleiner Becken liegen – meist lose aufgelegt – entsprechend zugeschnittene Glasscheiben, und die sind fast nie sau- ber. Spritzwasser hinterlässt Kalkränder oder lässt selbst auf den Abdeckscheiben Algen gedeihen, Wasserlinsen kleben dort fest und trocknen ein, Futterreste ebenso. Hinzu kommt der Staub, der sich von den glatten, horizontalen Flächen magisch angezogen zu fühlen scheint. Dies alles sieht nicht nur unschön aus, sondern nimmt den Aquarien darunter auch eine Menge Licht, das durch die schmutzigen Scheiben bald kaum noch bis zum Wasser vordringt. Bei dem wöchentlichen Wasserwechsel gehört also das Putzen der Abdeckscheiben zur lästigen Routine. Dazu fiel mir eine praktische Erleichterung ein, als ich eines Tages auf meinen leeren Geschirrspüler blickte – der eignet sich nämlich ideal zum Reinigen der Glasscheiben, sofern sie nicht zu groß sind und hineinpassen. Sie lassen sich prima in die Tellerhalter stecken. Die Scheiben sind dann auch aus dem Weg, wenn man sie – so mache ich es – zum Wasserwechseln allesamt abnimmt, um ein Becken nach dem anderen mittels Schlauch leer und wieder voll laufen zu lassen. Währenddessen rumpelt der Geschirrspüler gemütlich vor sich hin, und wenn der Wasserwechsel fertig ist, kann ich alle Scheiben blitzblank aus der Maschine nehmen. Florian Lahrmann

Pflanzen benötigen Stickstoff für ihr Gedeihen. Da dem Wachstum von Wasserpflanzen im Aquarium enge Grenzen gesetzt sind und allzu üppiges Dickicht den knappen Lebensraum der Fische einschränkt, ist die Idee, die Luftwurzeln mancher Landpflanzen zur Stickstoff- Entfernung in das Fischbecken zu hängen, geradezu genial. Doch wie groß ist der Nutzen tatsächlich? | Von Andreas Spreinat

Es ist schon lange bekannt, dass sich die Luftwurzeln des Fensterblatts (Monstera deliciosa)1, ins Aquarium eingebracht, prächtig entwickeln, indem sie sehr lange und umfassende Wurzelbüschel bilden. Das Wachstum der Wurzeln sowie die dadurch mögliche Nährstoffaufnahme der Pflanze sind so umfassend, dass man den Monstera-Trieb kurz oberhalb der Pflanztopfs (also über der eigentlichen [Erd-]Wurzel der Pflanze) abschneiden und den nun wurzellosen Trieb oder „Ast“ über oder neben dem Aquarium anbringen kann.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 6/2014

Filtertechnik ist ein Dauerthema. Einige Aquarianer gehen so darin auf, dass man meinen könnte, sie hätten das Aquarium nur, um einen Filter zu betreiben ... | Von Andreas Moss

Für die meisten Fischfreunde ist die Aquarienfilterung eine eher lästige Aufgabe, die sie mehr oder weniger konsequent meistern. Zudem sind Filter meist hässlich. Spätestens bei längerem Betrieb werden sie unschön, und das Verstecken der zugehörigen Technik gelingt nur unzureichend. Vielfach besteht ein Kompromiss zwischen Optik und einfacher Handhabung. Hier stelle ich einen Filter vor, der eigentlich kein echter Filter ist – sondern ein alternatives Meerwasseraquarium.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 6/2014

Aquaristik ist leider ein stromintensives Hobby. Elektrische Energie spart man am einfachsten, indem man sich für eine sparsame Aquarienbeleuchtung entscheidet. Dazu lassen sich die Verbrauchsangaben der Leuchtmittel als Beurteilungskriterium heranziehen. Oft wird aber nicht berücksichtigt, dass auch die notwendige Lichttechnik (Starter, Vorschaltgeräte, Trafos) Energie verbraucht. | Von Petra Fitz
Mein Mann ist Energieeffizienz- Berater. Da liegt es natürlich nahe, dass er auch seine aquariensüchtige Frau berät, wo und wie sie Energie und Kosten bei der ja unumgänglichen Technik einsparen kann. Interessant ist in diesem Zusammenhang zunächst, wo die größten Stromfresser im Aquarium sitzen: Ist es die Beleuchtung, der Filter oder die Heizung? Ich tippte auf die Beleuchtung, mein Mann eher auf die Heizung. Also vermaßen wir exemplarisch die Verbraucher eines Aquariums in unserem Wohnzimmer mit einem kalibrierten Strommessgerät.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 3/2014