Rückmeldungen zur jeweiligen DATZ-Ausgabe

Viele Tiere häuten sich in bestimmten Abständen, vor allem um wachsen zu können, aber auch, um verloren gegangene Gliedmaßen zu ersetzen oder um Schäden der Außenhülle oder der Haut zu reparieren. Dass sich Wirbellose – Insekten, Krebse und Spinnentiere – und Reptilien häuten, dürfte allgemein bekannt sein. Dass sich auch Amphibien regelmäßig häuten, ist hingegen weniger geläufig. Denn ihr Häutungsvorgang erfolgt oft unbemerkt, dauert nur wenige Minuten, und ihre filigranen, durchsichtigen Häutungsreste sind leicht zu übersehen. Zudem fressen Frösche und Kröten, aber auch Schwanzlurche in der Regel ihr Häutungshemd. Bei Lurchen dienen die Häutungen wohl nicht allein dem Wachstum, sondern vor allem dem Zweck, die Haut regelmäßig zu erneuern – bietet sie doch Bakterien und Pilzen einen idealen Nährboden – und funktionstüchtig zu halten, denn sie spielt eine wichtige Rolle bei der Atmung. Ein fast vollständiges Häutungshemd, hier von einem Rauhautmolch (Taricha granulosa), im Aquarium zu entdecken ist daher ein Glücksfall. Gut zu erkennen ist die Öffnung der alten Haut auf dem Rücken, die ihrem Besitzer den Ausstieg ermöglichte. Kopf, Gliedmaßen und Schwanz sind ganz erhalten und wurden beim „Ausziehen“ nicht beschädigt. Uwe Dost

Bei dem Versuch, ein hübsches Männchen des Süßwasserschleimfisches im Gardasee zu fotografieren, verharrte ich etwa fünf Minuten neben einem kleinen Felsen, unter dem der Fisch wohnte. Er war schreckhaft und ließ sich immer nur für wenige Sekunden blicken. Ich wollte mein Vorhaben schon aufgeben, als ich bemerkte, dass eine Gruppe junger und halbwüchsiger Tiere meinen Strandschuh und meine Beine als willkommene Erweiterung ihres Lebensraums betrachtete. Die Neugierde junger Süßwasserschleimfische ist erstaunlich!

Der Hersteller der Planarienfalle präsentiert sein Video zur Wirksamkeit seines Produkts nicht, wie in unserem Beitrag erwähnt, unter kontakt@ planarien-falle.de, sondern auf seiner Website: www.planarien-falle.de. Außerdem schreibt sich sein Nachname mit einem „t“ vor dem „k“: Matzantke. Redaktion

Zwei kleine Berichtigungen: Nur einer der beiden Wissenschaftler – Bart Pollux – ist Niederländer. David N. Reznick, einer der profiliertesten Evolutionsbiologen der Gegenwart, ist US-Amerikaner. Das Foto von Bart Pollux stammt nicht aus dessen Archiv. Vielmehr hat Michael Kempkes es eigens für den Beitrag in seinem Fischkeller aufgenommen. Redaktion

... wäre sicher stolz auf unseren kleinen Freund. Daphnia magna, wie der lebhafte Teichbewohner wissenschaftlich heißt, ist allerdings schon seit Langem fest engagiert: Als „Filtrierer“ siebt er mithilfe seiner feinen Brustbeine selbst kleinste Partikel (Bakterien und Algen) aus dem Wasser. Als ganzjähriger Gast in vielen Teichen und Weihern sorgt er dadurch für klare Verhältnisse. Roland Schreiber

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/2015