Unter den im Handel erhältlichen Meeresfischen sind es sicher die Riffbarsche, die nach wie vor am häufigsten in Aquarien gepflegt werden. Manche von ihnen sind außerordentlich farbenprächtig, viele bleiben klein, und einige lassen sich gut mit anderen Fischen und Wirbellosen vergesellschaften. Von James W. Fatherree

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 2/2015

Die „Fuchsgesichter“ Siganus vulpinus und Siganus unimaculatus gehören zu den bekannten und einfach zu pflegenden Rifffischen. Aber es gibt weitere Arten. Von Joachim Großkopf

Von den fünf „Fuchsgesichtern“ (Familie Siganidae, Kaninchenfische mit einem langen Rostrum) gelangen das Fuchsgesicht (Siganus vulpinus) und das Flecken- Fuchsgesicht (S. unimaculatus) regelmäßig zu uns. Viel seltener werden das Pracht-Fuchsgesicht (S. magnificus) und das Zweifarbige oder Fidschi- Fuchsgesicht (S. uspi) importiert. Und Europas Aquarianern beinahe unbekannt ist das bei den Tonga-Inseln endemische Schwarze oder Tonga- Fuchsgesicht (S. niger), von dem bisher wohl lediglich in die USA einige Importe erfolgten. Das Tonga-Fuchsgesicht ist dunkel, mitunter schwarz gefärbt, die Brustflossen sind gelblich, die übrigen Flossen gelblich gerändert. Vermutlich wird bei eingewöhnten Tieren die dunkle Färbung noch intensiver, ähnlich wie man es vom Fidschi-Fuchsgesicht kennt, das im Aquarium erst nach einiger Zeit seine kräftige, tiefschwarze Grundfärbung mit dem leuchtenden Gelb auf dem Hinterkörper zeigt. Siganus niger dürfte auch in naher Zukunft kaum häufiger nach Europa gelangen.

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Mit mehr als 500 Arten aus über 65 Gattungen sind die Lippfische (Labridae) nach den Grundeln (Gobiidae) die zweitgrößte marine Fischfamilie. Bei der Mehrzahl der Arten findet man einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus, verbunden mit einer prächtigen Färbung. Dabei sind es vor allem die Männchen, die bei vielen Arten ein wahres Feuerwerk der Farben zeigen. Doch welcher Sinn steckt hinter den so auffallenden Prachttönungen, mit denen ihre Besitzer nicht nur Weibchen auf sich aufmerksam machen, sondern auch potenzielle Fressfeinde? Die Farbenpracht eines Männchens – hier des Besenschwanz-Prachtlippfisches (Cheilinus lunulatus) aus dem Roten Meer – ist für die Weibchen ein Zeiger für seinen Gesundheitszustand und seine allgemeine Fitness im täglichen Kampf ums Überleben. Wer so bunt ist, muss auch kräftig und wendig sein, um sich im Riff gegen innerund zwischenartliche Konkurrenz durchsetzen zu können. Wichtige Voraussetzung dafür sind natürlich auch „gute Gene“. Und das ist für Weibchen das wichtigste Auswahlkriterium bei der Partnerwahl: prächtige Färbung = optimale Fitness = gute Erbanlagen! Helmut Göthel

Bei außerordentlichen Phänomenen in der Tier- oder Pflanzenwelt spricht man gern von „Wundern des Lebens“. Sie glauben nicht an Wunder? Beobachten Sie die Partnerschaft zwischen der Garnele Alpheus randalli und der Grundel Stonogobiops nematodes, und Sie werden sich wundern. Doch Vorsicht: Die Beschäftigung mit solchen „Extrem-Symbiosen“ kann süchtig machen! | Von Dieter Jande
In einem Händlerbecken entdeckte ich vor einigen Jahren ein Pärchen Lanzen-Symbiosegrundeln (Stonogobiops nematodes), gerade einmal fünf Zentimeter lang werdende, gleichwohl höchst imposante Fische. Ohne zu zögern ließ ich mir die Tiere „eintüten“, obwohl meine Kenntnisse über Grundel-Knallkrebs-Symbiosen damals bescheiden waren. Es gelang mir, das Pärchen in einem alt eingerichteten Aquarium in einer präparierten Höhle unterzubringen.

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Mit einer Länge von maximal zwei bis vier Zentimetern machen Zwerggrundeln der Gattung Pleurosicya ihrem Namen alle Ehre. Entsprechend groß ist die Zahl ihrer potenziellen Fressfeinde im Riff. Helmut Göthel

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/2014