Anders als bei vielen Steinkorallen, die von einer Vielzahl verschiedener Fische, Krebse und weiterer Wirbelloser bewohnt werden, sind die Äste der Netz-Feuerkoralle (Millepora dichotoma) aus dem Roten Meer aufgrund ihrer sehr stark nesselnden Wehrpolypen nur wenig einladend für mögliche Untermieter. Eine Ausnahme stellen die noch nicht genauer bestimmten Feuerkorallen-Springkrebse der Gattung Galathea dar, die man nachts regelmäßig auf diesen Korallen antreffen kann.  Helmut Göthel

den vollständigen Artikel finden Sie in der Ausgabe 5/2016

Im dicht besiedelten Korallenriff ist es vor allem für ganz kleine Fische von existenzieller Bedeutung, stets ihre unmittelbare Umgebung genau zu beobachten, damit sie nicht das Opfer eines der zahlreichen größeren Jäger werden. Der bei den Malediven endemische Malediven-Spitzkopfschleimfisch (Helcogramma maldivensis), auch als Malediven-Dreiflosser bezeichnet, erreicht lediglich eine Länge von maximal vier Zentimetern.

den vollständigen Artikel finden Sie in DATZ 4/16

Trotz ihres Kalkskeletts handelt es sich bei den Feuerkorallen der Gattung Millepora nicht um Steinkorallen der Ordnung Scleractinia, die wiederum der Klasse der Blumentiere (Anthozoa) zugeordnet werden. Vielmehr gehören die knapp 20 Arten dieses einzigen Genus der Familie Milleporidae systematisch zu den Hydrozoen (Hydrozoa). Neben den Steinkorallen als wichtigste Bildner tropischer Korallenriffe kommt auch den schnellwüchsigen Feuerkorallen eine entscheidende Rolle beim Riffaufbau zu.

den vollständigen Artikel finden Sie in DATZ 4/2016

Trotz ihres deutschen Namens handelt es sich bei den 15 rezenten Arten der Hufeisenwürmer nicht um Würmer im klassischen Sinn. Zwar besitzen sie einen lang gestreckten, wurmförmigen Körper, doch ihr Darm zieht sich nicht wie bei den meisten echten Würmern durch den gesamten Körper. Vielmehr bildet er eine Schleife und mündet direkt neben der Mundöffnung im Zentrum der U-förmigen Basis des Tentakelapparats nach außen. Der wird als Lophophor bezeichnet und dient in erster Linie dem Nahrungserwerb. Helmut Göthel

den vollständigen Artikel finden Sie in DATZ 3/2016

Mit über 80 Arten ist Epinephelus eine der formenreichsten Gattungen ihrer Familie – und bezüglich ihres Farbkleids eine sehr abwechslungsreiche. | VON HORST MOOSLEITNER
Muster mit hellen Punkten auf dunklem Untergrund sind im Tierreich weit verbreitet, man findet sie bei Säugetieren, Vögeln und Fischen. Wahrscheinlich bietet eine solche die Körperumrisse auflösende Zeichnung hervorragenden Schutz vor Fressfeinden, sodass sie deswegen so häufig anzutreffen ist. Sind die Punkte regelmäßig über den Körper verteilt und mehr oder weniger rund, spricht man auch von einer Perlzeichnung, und danach wurden viele Tiere benannt, man denke nur an Perlhuhn, Perlmuräne, Perl-Lipp-, Perl-Kofferoder Perl-Kugelfisch und so weiter. Von den drei hier vorgestellten Zackenbarschen erhielt nur einer einen „Perlnamen“ (Epinephelus ongus). Die beiden anderen weisen aber auch keine derart ausgeprägte Punktzeichnung auf, oder sie wird von anderen Mustern überlagert. Im Gegensatz zu den meisten weiteren „Perlfischen“ tragen die drei hier vorgestellten Zackenbarsche zwar ein Kleid aus etwa gleichförmigen, weißen Tupfen, die auch in regelmäßigen Reihen angeordnet sein können, aber darüber oder darunter liegt ein Muster aus großen, weißen Flecken, die helle und dunkle Stellen leicht überdecken. Ihre Intensität kann – je nach Stimmung des Tieres – kräftig oder kaum wahrnehmbar sein. Die drei Arten sind einander sehr ähnlich, sogar in den Flossenstrahl- Zahlen, sodass sich dieses meristische Merkmal kaum zur Abgrenzung verwenden lässt. Alle weisen sie beispielsweise in der Rückenflosse elf Hart- und 14 bis 17 Weichstrahlen auf. Die wichtigste Unterscheidung liegt daher in der Färbung.

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