In der über 600 Arten umfassenden Familie der Lippfische (Labridae) sind die beiden – auch „Vogelfische“ genannten – Schnabellippfische der Gattung Gomphosus dank ihrer markanten Kopfform einzigartig und unverwechselbar. Ebenfalls hervorstechend ist ihre Lebensweise, weshalb sie faszinierende Aquarienbewohner sind. | VON JAMES W. FATHERREE* *) Übersetzung aus dem Amerikanischen von Rolf Hebbinghaus
Wer einen Vertreter der Gattung Gomphosus durch ein Aquarium schwimmen sieht, fühlt sich nicht nur wegen seiner schnabelförmigen Schnauze, sondern vor allem auch wegen der eleganten, beinahe „fliegenden“ Schwimmweise an einen Vogel erinnert. Zwar handelt es sich im Grunde um die typische Schwimmweise der allermeisten Lippfische, nämlich den Vortrieb – im Normalfall – mit den auf und ab schlagenden Brustflossen zu erzielen und die Schwanzflosse fast nur als Steuerruder zu benutzen. Doch bei den Vogelfischen schlagen die großen, muskulösen Pectoralen ganz besonders kraftvoll und effizient, was diesen torpedoförmigen Fischen eine erstaunliche Geschwindigkeit, Manövrierfähigkeit und eben besagte vogelähnliche Eleganz verleiht.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/2016

Der Ozean, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2016. Dies ist die Geschichte einer Spiegeleiqualle (Cotylorhiza tuberculata), die mit ihrer Mannschaft, bestehend aus mindestens 16 juvenilen Bastardmakrelen (Trachurus sp.), antriebslos durch das Mittelmeer vor der Costa Brava treibt und von unberechenbaren Strömungen verdriftet wird. So oder so ähnlich könnte eine Beschreibung dieser faszinierenden Lebensgemeinschaft zwischen der Qualle und ihren „fischigen“ Begleitern beginnen.  Helmut Göthel

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/2016

In seiner „Naturgeschichte der nordischen Völker“ beschrieb ihn Olaus Magnus, ein schwedischer katholischer Geistlicher und Kartograf, in der Mitte des 16. Jahrhunderts als „monströsen Fisch, dessen viereckiger Kopf lange Hörner habe, wie ein Baum Wurzeln“. Die Rede ist vom Kraken, dessen deutscher Populärname sich aus dem Skandinavischen ableitet und „entwurzelter Baum“ oder „Baumstumpf“ bedeutet. Helmut Göthel

den vollständigen Artikel finden Sie in DATZ 12/2016

Eine im Flachwasser häufige und weit verbreitete Nacktschnecken-Gruppe ist die Überfamilie Pleurobranchoidea. Bei diesen meist auffällig gefärbten Schnecken liegt die Federkieme stets auf der rechten Körperseite, verborgen zwischen Mantel und Fuß. | VON MAREN GAULKE
Auch wenn ich hier eigentlich nur einige attraktive Arten der Überfamilie Pleurobranchoidea vorstellen möchte, lässt sich die komplexe und in mehr oder weniger stetem Wandel begriffene Taxonomie nicht ganz umgehen. Früher wurde die Familie Pleurobranchidae (ihre Angehörigen besitzen kein äußerlich sichtbares Gehäuse) zusammen mit den Tylodiniden und den Umbraculiden (die Vertreter dieser beide Familien verfügen über ein Außengehäuse) zu dem Taxon Notaspidea (Flanken- oder Seitenkiemer) zusammengefasst.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 11/2016

Trotz ihres deutschen Namens gehört die Asselspinne (Nymphon gracile) weder zu den Spinnen noch zu den Asseln. Aber sie ist mit den Spinnen näher verwandt als mit den zu den Krebsen gehörenden Asseln. Innerhalb des Tierstamms der Gliederfüßer (Arthropoda) werden Asselspinnen gemeinsam mit Pfeilschwanzkrebsen und Spinnentieren dem Unterstamm der Kieferklauenträger (Chelicerata) zugeordnet und bilden dort eine eigene Klasse. Helmut Göthel

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 11/2016