Eine im Flachwasser häufige und weit verbreitete Nacktschnecken-Gruppe ist die Überfamilie Pleurobranchoidea. Bei diesen meist auffällig gefärbten Schnecken liegt die Federkieme stets auf der rechten Körperseite, verborgen zwischen Mantel und Fuß. | VON MAREN GAULKE
Auch wenn ich hier eigentlich nur einige attraktive Arten der Überfamilie Pleurobranchoidea vorstellen möchte, lässt sich die komplexe und in mehr oder weniger stetem Wandel begriffene Taxonomie nicht ganz umgehen. Früher wurde die Familie Pleurobranchidae (ihre Angehörigen besitzen kein äußerlich sichtbares Gehäuse) zusammen mit den Tylodiniden und den Umbraculiden (die Vertreter dieser beide Familien verfügen über ein Außengehäuse) zu dem Taxon Notaspidea (Flanken- oder Seitenkiemer) zusammengefasst.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 11/2016

Trotz ihres deutschen Namens gehört die Asselspinne (Nymphon gracile) weder zu den Spinnen noch zu den Asseln. Aber sie ist mit den Spinnen näher verwandt als mit den zu den Krebsen gehörenden Asseln. Innerhalb des Tierstamms der Gliederfüßer (Arthropoda) werden Asselspinnen gemeinsam mit Pfeilschwanzkrebsen und Spinnentieren dem Unterstamm der Kieferklauenträger (Chelicerata) zugeordnet und bilden dort eine eigene Klasse. Helmut Göthel

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 11/2016

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxMit den wasserdichten Kompaktkameras, die mittlerweile von zahlreichen Herstellern angeboten werden, kann man selbst in kleinen Tümpeln Fische fotografieren. Etwas Glück und Geduld gehören natürlich dazu. | VON MAREN GAULKE

Einleitend möchte ich klarstellen: Da ich mir meine Kameras selbst kaufe, mache ich natürlich auch keine Markenwerbung. Die hier gezeigten Unterwasserfotos wurden mit unterschiedlichen Modellen aufgenommen, jedoch nur mit Digitalkameras, die kein spezielles Unterwassergehäuse benötigen und – je nach Ausführung – wasserdicht bis in Tiefen zwischen drei und 15 Metern sind. Jede der verwendeten Kameras hat ihre Vorzüge, keine erwies sich als Allround-Talent. Ich schildere nur ganz allgemein Einsatzmöglichkeiten solcher auch für den beschränkten Geldbeutel erschwinglichen Kameras für Unterwasseraufnahmen.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 10/2016

margin-right: 20px; margin-bottom: 10pxAnders als ihre Eltern und ihre größeren Geschwister, die sich ausschließlich auf dem Meeresboden von Nordund Ostsee aufhalten, kann man in den Spätsommermonaten ganz kleine Exemplare des Gemeinen Seesterns (Asterias rubens) häufig in „luftiger Höhe“ beobachten, nämlich auf den nur drei bis neun Millimeter breiten Blättern des Gewöhnlichen Seegrases (Zostera marina). Entsprechend ihrer geringen Größe benötigen die Seesternchen sehr kleine Beutetiere als Nahrung, die sie vor allem in Form winziger Miesmuscheln, die sich ebenfalls auf den Seegrasblättern ansiedeln, in ausreichender Menge finden. Ihren ungewöhnlichen, schwankenden Lebensraum mit dem reich gedeckten Tisch können die Seestern- Babys nur so lange bewohnen, bis die filigranen Seegrasblätter ihr Körpergewicht nicht mehr tragen und unter der Last der kleinen Räuber zum Meeresgrund sinken. Helmut Göthel

Beim Betrachten des abgebildeten Mondflossen-Zackenbarsches (Variola louti) könnte man spontan denken, dass hier etwas zu viel des Guten bei der Bildbearbeitung geschah. Doch die – im Licht eines Unterwasserblitzes entstandene – Momentaufnahme der fast unrealistisch wirkenden Prachtfärbung dieses Exemplars wurde keineswegs digital verschönert. Helmut Göthel

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 9/2016