Puntius rohani klEs gibt nach wie vor keinen eingeführten Namen für die im Folgenden beschriebenen Barben aus Indien, obwohl sie seit 1954 in unseren Aquarien zu Hause sind: die Arten der Puntius-filamentosus-Gruppe.

Ich schlug in einer Übersicht dieser Gruppe die Bezeichnung „Indianerbarben“ vor, doch wird sie immer häufiger auch für die Glühkohlenbarbe (P. fas­ciatus) verwendet, die zwar ebenfalls aus Indien kommt, der P.-filamentosus-Gruppe aber verwandtschaftlich nicht nahesteht. Bei einer vielleicht doch noch einmal stattfindenden Revision der asiatischen Kleinbarben wird sie sicher in einer anderen Gattung untergebracht.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 01|12

Knipo 06 klDass es in Südeuropa interessante und lohnende Aquarienpfleglinge gibt, wissen wir nicht erst, seitdem diverse Eierlegende Zahnkarpfen aus dem Mittelmeerraum bei uns schwimmen. Auch andere Fischfamilien bieten Arten, die sich gut im Zimmeraquarium pflegen lassen –
wie die hier vorgestellte Grundel.
Von Jakob Geck

Mitte Juni 2009 brachte Uli Schliewen einige 2,5 Zentimeter lange, sehr aparte Grundeln von einer Reise nach Italien mit: Knipowitschia panizzae. Sein Sohn Jakob hatte die Tierchen in einem See in der Toskana gefunden, rund 15 Kilometer von der Küste entfernt.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 01|12

Synodontis PolliWhite klNur ein kleiner Teil der ­afrikanischen Welse wurde bisher für die Aquaristik eingeführt. Dabei bietet der Schwarze Kontinent eine Vielzahl interessanter Arten.

Nicht nur aquaristisch wird der Begriff „afrikanische Welse“ von einer einzigen Gruppe, ja, fast von nur einer Gattung dominiert, den Fiederbartwelsen im weiteren Sinne. Außer in extremen Wüstenregionen und im südlichsten Teil bewohnen diese Fische alle größeren Flüsse des gesamten Kontinents, kommen jedoch nicht außerhalb Afrikas vor. Der ganze – nicht unerhebliche – „Rest“ afrikanischer Welse ist, bis auf wenige Ausnahmen, eigentlich nur Spezialisten bekannt (Seegers 2008). Eine Art allerdings hat es in letzter Zeit sogar in unsere europäischen Küchen geschafft: Clarias gariepinus ist neben dem asiatischen Pangasius-Wels mitunter an der Fischtheke zu erhalten.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 01|12

Schon beim Lesen der Überschrift des Kurzbeitrages von Jochen Hübner und nach einem Vergleich der beigefügten Fotos fiel uns auf, dass es sich bei dem abgebildeten, als adulter „Peru-Kaisersalmler“ bezeichneten Fisch nicht um Hyphessobrycon nigricinctus handeln kann.

Eine Verwechslung insbesondere lebender Tiere ist eigentlich nicht möglich, da diese Salmler doch ganz anders aussehen. Hyphessobrycon nigricinctus fingen wir 2004 selbst in Peru. Damals war die Art noch nicht beschrieben. Wir berichteten darüber in DATZ 7/2005 und stellten die Art den Salmler einem Steckbrief noch einmal in DATZ 4/2010 vor.

tannenzapfenwelsedatzvolltextDie Gattung Pseudorinelepis ist deutlich artenreicher als derzeit von den Wissenschaftlern zugestanden. Hier werden alle bekannten Spezies vorgestellt.

Tannenzapfenwelse sind den Aquarianern schon sehr lange bekannt. Bevor die ersten L-Welse ihren Einzug in unsere Becken hielten, erfreuten sie sich aufgrund ihres skurrilen Aussehens sogar einer gewissen Beliebtheit. Allerdings wurden sie mittlerweile von einer großen Auswahl farblich attraktiverer Harnischwelse aus dem Angebot der meisten Zoofachgeschäfte verdrängt.