Weltweit kommt es immer wieder zu starken Korallenbleichen, vor allem infolge der Meereserwärmung. Die geisterhafte Blässe kann ganze Korallenriffe befallen. In vielen Fällen können sich die betroffenen Korallen nicht mehr oder nur teilweise davon erholen. Am Bremer Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) gehen Riffökologen der Frage nach, unter welchen Bedingungen Korallen der Bleiche trotzen können. An Kolumbiens Karibikküste fanden sie eine Kombination von Umweltfaktoren, die diese Region zu einem natürlichen Refugium für Korallen macht. In einer Bucht des Tayrona- Nationalparks, einem Meeresschutzgebiet, untersuchten die Ökologin Elisa Bayraktarov und ihre Kollegen über zweieinhalb Jahre Umweltbedingungen, Bleichereignisse und Erholungsprozesse der Riffkorallen. Von Susanne Eickhoff

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Nur bei wenigen Tierarten ist der deutsche Name so treffend gewählt wie bei Cotylorhiza tuberculata. Immer wieder wurde ich nach Tauchgängen von anderen Tauchern gefragt: „Wir haben da so eine Qualle gesehen, die sah aus wie ein Spiegelei, was war das denn für eine?“ Die Antwort darauf steckt schon in der Frage: eine Spiegelei-Qualle! Von Helmut Göthel

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Tagtäglich spielt sich in den Küstengewässern von Nord- und Ostsee der stets gleiche (ungleiche) Überlebenskampf ab, wenn sich Gemeine Seesterne (Asterias rubens) auf die Jagd nach Miesmuscheln (Mytilus edulis) begeben. Mithilfe ihrer zahlreichen Saugfüßchen heften sich die Stachelhäuter an ihren Opfern fest. Die Muscheln, die die Gefahr erkennen, schließen sofort ihre Schalen, dann beginnt der Kampf auf Leben und Tod. Mit ihren kräftigen Armen versuchen die Seesterne, die Schalen auseinanderzuziehen, während die Mollusken sich bemühen, dies mit ihrem Schließmuskel zu verhindern.

Doch irgendwann müssen sie ihre Schalen etwas öffnen, um frisches Wasser und somit Sauerstoff für die Atmung hereinzustrudeln; andernfalls verlassen sie über kurz oder lang ihre Kräfte. Sobald es einem Seestern gelingt, die Schalen nur ein wenig auseinanderzuziehen, stülpt er seinen Magen in die Beute, gibt Verdauungssekrete ab und nimmt schließlich den entstandenen Nahrungsbrei auf.  Helmut Göthel

Unlängst wurden in der DATZ einige häufiger gepflegte Doktorfische (Gattungen Zebrasoma und Acanthurus) vorgestellt. Unter den 83 bekannten Acanthuriden gibt es aber auch etliche Arten, vor allem groß werdende, die nur selten eingeführt werden. | Von Joachim Großkopf

Doktorfische oder Seebader sind in vielerlei Hinsicht außergewöhnliche Meerwasserfische. Sie zeigen ein sehr variables Verhalten, verteidigen aggressiv ihre Reviere, bilden unter bestimmten Bedingungen Schwärme (sogar verschiedene Arten gemeinsam) oder leben manchmal als feste Paare. Mit ihrem aufklappbaren Schwanzdorn und ihren kräftigen Zähnen verfügen sie über wirkungsvolle „Waffen“, die sie zur Abwehr, aber sehr wohl auch offensiv einsetzen. Damit können sie sich in ihrem Lebensraum gut behaupten und dominieren im Korallenriff unter den algenfressenden Fischen.

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Immer wieder schleichen sich Tiere in Meerwasseraquarien ein, die man eigentlich gar nicht haben möchte. Manchmal handelt es sich dabei um regelrechte Monster. | Von Werner Baumeister

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere Leser noch: In DATZ 1/2011 berichtete ich von einem schönen Meerwasseraquarium in Tirol. Es steht im Hotel „Edelweiß“ in Berwang (Zugspitzarena) und ist ein wahrer Magnet für alle Urlauber in jenem Haus, denn der Whirlpool befindet sich direkt davor; man kann sich dort verwöhnen lassen und gleichzeitig dem bunten Treiben in dem Riffbecken zuschauen. Unnötig zu erzählen, dass das ungeheuer entspannt.

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