Mit einer Körperlänge von bis zu 50 Zentimetern, an die 80 Zentimeter langen Antennen und einem Gewicht bis acht Kilogramm gehört Palinurus elephas zu den größten Krebsarten Europas. Das Verbreitungsgebiet der Europäischen oder Gewöhnlichen Languste, wie sie auch genannt wird, erstreckt sich im Nordostatlantik – einschließlich weiter Teile des Mittelmeers – von den Kanaren über Irland und Großbritannien bis Norwegen. Von Helmut Göthel

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Einen Schönheitspreis werden die meisten Seegurken wohl nicht gewinnen. Dennoch lohnt es, diesen ungewöhnlichen Stachelhäutern etwas Aufmerksamkeit zu widmen. | Von Maren Gaulke

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 11/2013

In den Riffen der Tropen konkurrieren Algen und Korallen miteinander um geeigneten Lebensraum. Steinkorallen dominieren in einem gesunden Riff, Algen trifft man seltener an. Intensive Küstenfischerei und nährstoffreiche Abwässer führen jedoch dazu, dass sich dieses Verhältnis ändert. Forscher der Arbeitsgruppe Korallenriffökologie des Leibniz- Zentrums für Marine Tropenökologie (ZMT) untersuchten die Auswirkungen von Überfischung in den Riffen vor der ägyptischen Küste des Roten Meeres. Fädige Turfalgen und fleischige Makroalgen siedeln im Riff bevorzugt auf festem Grund wie abgestorbenen Steinkorallen oder Steinen. In Schach gehalten werden sie von „Weidegängern“: Fische, wie Papagei-, Doktor- und Kaninchenfische, und Seeigel knabbern die Algen von den Korallen. Fehlen diese Feinde, können sich die Algen unkontrolliert im Riff verbreiten. Um Überfischung zu simulieren, stellten der Riffökologe Christian Jessen und seine Kollegen in einem Saumriff des Roten Meeres zwei Arten von Käfigen auf: nach oben offene, die Seeigel, aber keine Fische fernhalten sollten, sowie geschlossene, die alle größeren Weidegänger aussperrten.

Mit 99 Arten (www.fishbase.org) ist Chromis die artenreichste aller Riffbarschgattungen. Chromis sind, anders als viele weitere Pomacentriden, keine Algenfresser, die territorial kleine Algengärten betreuen, sondern sie ernähren sich von Zooplankton, zu diesem Zweck stehen sie in größeren Schulen im freien Wasser. Das macht die kleinen Spezies – viele werden kaum acht Zentimeter lang, es gibt aber auch größere Formen – zu beliebten Schwarmfischen in Riffaquarien. Frank Schäfer

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Tropische Korallenriffe sind weltweit einer Vielzahl von Stressfaktoren ausgesetzt, die oft gemeinsam auf sie einwirken. Wie lange können Riffe Widerstand leisten, und wann ist der kritische Punkt erreicht, an dem ein Riff irreversibel geschädigt ist? Um diese zentrale Frage anzugehen, entwickelten Ökologen des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenökologie (ZMT) in Bremen ein Simulationsmodell: Es lässt ein virtuelles Riff unter dem Einfluss einiger der häufigsten Störfaktoren wachsen – mit überraschenden Ergebnissen. Der Simulation standen echte Riffe aus Sansibar mit ihren häufigsten Korallenund Algenarten Modell. Dort säumen sie große Teile der Küste und bieten dem wachsenden Tourismus beliebte Tauchreviere. Allerdings leiden die empfindlichen Riffökosysteme deutlich unter dem Eingriff des Menschen. Ankernde Touristenschiffe schlagen große Breschen ins Riffdach. Der steigenden Nachfrage nach frischem Fisch kommt die einheimische Bevölkerung mit zerstörerischen Fangmethoden nach. Gefischt wird oft mit großen Schleppnetzen oder sogar Dynamit. Susanne Eickhoff

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