04 Zitronenlippfisch Ablaichen 2 kldatzvolltextBei einem Besuch im Meerwasser-Fachhandel zwei strahlend gelbe Lippfische entdeckt – ­unwiderstehlich! Und sie erwiesen sich tatsächlich als Bereicherung!

Die quirlige und daueraktive Schwimmweise dieser Fische faszinierte mich schon immer. Der Zitronen-Lippfisch (Halichoeres chrysus) wird maximal 14 Zentimeter lang, die Weibchen bleiben einige Zentimeter kleiner. Geschlechtsreife Männchen tragen eine grünliche Streifenzeichnung am Kopf.

IMG 2681 Seite 66 kldatzvolltextWohl erstmals weltweit gelangen im berühmten Stuttgarter Aquarium die Vermehrung und die Aufzucht von Schützenfischen.

Die Familie der Schützenfische (Toxotidae) gehört in die Ordnung der Barschartigen (Perciformes) und besteht aus nur einer ­Gattung mit sechs Arten. Das Ver­breitungsgebiet der Familie reicht von Indien über die Philippinen bis nach Australien und Polynesien. Die Fische sind sowohl im Süß- als auch im Brack- und Meerwasser zu Hause. Ihren Namen verdanken die Tiere der Fähigkeit, Nahrung, etwa Insekten, nicht nur unter Wasser und an der Wasseroberfläche aufzunehmen, sondern sie auch mit einem bis zu eineinhalb Meter weit gespuckten Wasserstrahl von Pflanzen in der Uferzone „abzuschießen“ und so in die Reichweite ihres großen Mauls zu holen.

Seeschlangen 08klAuch wenn sie ein bisschen so aussehen: Mit Seeschlangen haben Schlangenaale nichts zu tun. Und giftig sind diese Muränen-Verwandten auch nicht. „Eine Seeschlange, eine Seeschlange!“ Solche entsetzten Schreie hört man immer wieder einmal am Strand von Bonaire, einer der sogenannten ABC-Karibik-Inseln (Aruba, Bonaire, Curaçao) vor der Nordküste Südame­rikas. Und wenn man dann als halbwegs gebildeter Meereskundiger versucht, den aufgeregten Schnorchlern oder Tauchern dieses Erlebnis aus­zureden, stößt man meist auf wenig Verständnis.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 06|12

25 Heniochus diphreutes kldatzvolltextIm ersten Teil (DATZ 1/2012) ging es um Farben als inner- und zwischenartliche Signale bei Fischen. Zeichnungsmuster und Farbkleider können aber auch der Tarnung dienen, selbst wenn sie noch so kontrastreich und bunt sind.

Auf Abbildungen oder in Aquarien erscheinen uns viele Korallenfische geradezu unverschämt auffällig und bunt. Doch begegnen wir denselben Fischen im Meer, stellen wir erstaunt fest, dass nicht wenige von ihnen in ihrer natürlichen Umgebung dank ihrer Farbenpracht gut getarnt sind. Manchmal sind nur bestimmte Körperteile getarnt, in anderen Fällen der ganze Fisch, was nicht zuletzt mit der schrittweisen Absorption des Lichtspektrums unter Wasser zusammenhängt.

Rueckriff 23 k klKorallenriffe haben eine „Schokoladenseite“, den seeseitigen Riffabhang. Taucher besuchen normalerweise diesen Teil, weil er am farbenprächtigsten ist. Aber es gibt auch andere Stellen im Riff, die spannend sein können.

Tropische Korallenriffe teilt man in verschiedene Lebensräume ein (Zonierung). Vom Meer aus betrachtet, beginnt das Korallenriff mit dem Boden vor dem Riff (Vorriff), geht mehr oder weniger steil in das ­eigentliche Riff über, das vom Riffdach oben abgeschlossen wird. Dahinter beginnt das Rückriff, manchmal auch eine Lagune, und schließlich folgt der Strand. Nun ist es aber so, dass alle diese Zonen an jedem Riff anders aussehen können oder einzelne ganz fehlen.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 02|12