tominiReichhaltige Ernährung, umsichtige Wasserpflege und kräftige Strömung sind wesentliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Haltung von Doktorfischen – vor allem, wenn das Aquarium nicht allzu groß ist. | Von Lars Renken

Der Doktorfisch Ctenochaetus tominiensis kann eine Gesamtlänge von etwa 13 Zentimetern erreichen. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von den Philippinen und Bali über Sulawesi bis Palau. Dort sind die Fische in kleineren Gruppen über dem von Sonnenlicht durchfluteten Riffdach anzutreffen und ernähren sich von Algen und den dazwischen lebenden Kleintieren.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 9/11

strudelwurmEs ist nicht ungewöhnlich, dass Riffaquarianer sich unbemerkt oder ungewollt wirbellose Tiere einfangen, die erst im Lauf der Zeit ihr wahres Gesicht zeigen. Sie wieder loszuwerden kann schwierig sein. | Von Daniel Heerz

Am liebsten schreibe ich über die schönen Seiten der Meeresaquaristik. Doch mit dem Strudelwurm Pericelis sp. gelangte ein gefräßiger Räuber in meine Becken, der offenbar noch von vielen Aquarianern unterschätzt wird.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 9/11

pilz-lederkoralleManchmal taucht die Frage auf, welche Korallen möglichst rasch wachsen und zudem einfach zu pflegen, zu vermehren und zu vergesellschaften sind. Pilz-Lederkorallen der Gattung Sarcophyton erfüllen zuverlässig alle diese Anforderungen.| Von Daniel Heerz

Pilz-Lederkorallen zählen zu den Achtstrahligen Blumentieren (Octocorallia), deren Polypen stets achtstrahlig symmetrisch sind. In den Riffen des Indopazifiks und des Roten Meeres gehören sie zu den häufig anzutreffenden Weichkorallen. In der Karibik gibt es keine Lederkorallen; hier besetzen Hornkorallen entsprechende Lebensräume

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 08/11

Heliacus Operculum gro kldatzvolltextIm Aquarium des Autors leben nicht viele Krustenanemonen, aber einige davon siedelten auf einer bereits geschädigten Favites-Koralle – Grund genug, es einmal mit der Zoantharia fressenden Schnecke Heliacus areola areola zu versuchen. | Von Lars Renken

Diese kleine Schnecke, die auch unter dem Synonym Heliacus variegatus ­bekannt ist, erreicht einen Gehäusedurchmesser von zwei Zentimetern. Sie bewohnt im Pazifik ein weites Verbreitungsgebiet, das von Ostafrika bis Australien reicht. Im Riff parasitiert sie verschiedene Krustenanemonen der Gattungen Protopalythoa und Zoanthus. In meinem Aquarium fraß sie sowohl von braunen als auch von grünen Protopalythoa-Kolonien.

grne grundelDie hier vorgestellte, hübsche Grundelart wartet gleich mit mehreren Eigenschaften auf, die sie für die Pflege in einem tropischen Riffaquarium empfiehlt: Sie bleibt verhältnismäßig klein, ist friedlich und lässt sich sehr gut paarweise halten. | Von Horst Moosleitner

Die Grundelgattung Amblygobius enthält einige schön gezeichnete, kleine Arten, die auch bei Aquarianern beliebt sind, zum Beispiel A. rainfordi und A. hectori. Die größeren, ziemlich bulligen und eher unscheinbar gefärbten Spezies dieser Gattung findet man dagegen nur selten im Handel. Eine von ihnen ist A. albimaculatus, die Grüne Grundel. Sie wurde von dem deutschen Forscher Eduard Rüppell 1830 aus dem Roten Meer beschrieben, und sie kommt, wie viele Rotmeer-Arten, wahrscheinlich nicht nur dort vor, sondern auch an der afrikanischen Küste des Indischen Ozeans und rund um die Arabische Halbinsel. Sie dringt jedoch nicht bis in den West-Pazifik vor, wie in Bestimmungsbüchern und auch im Internet (etwa bei fishBase) fälschlich angegeben.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 10/2012