garnelen-ausnordEs müssen nicht immer tropische Riffbecken sein. Auch die Unterwasserwelten nördlicher Meere mit ihrer erstaunlichen Lebensvielfalt lassen sich in einem Aquarium nachbilden. Als pflegenswerter tierischer Besatz empfehlen sich vor allem Garnelen. | Von Klaus Lampe

In der Meeresaquaristik gehören Garnelen schon lange zu den beliebten Pfleglingen. Allerdings stehen heute tropische Arten im Mittelpunkt des Interesses, einheimische Formen hingegen werden nur noch selten gepflegt. Dabei gibt es insbesondere aus der Familie der Partner- und Felsengarnelen (Palaemonidae) in Nord- und Ostsee eine Reihe von Arten, die sich für die Haltung sehr gut eignen. Die zumeist nur schwach pigmentierten Garnelen dieser Gewässer bereichern Aquarien durch ihre agile Lebensweise. Die Schwimmbewegungen, die harmlosen Rangeleien untereinander, das Putzverhalten, die Fortpflanzung, die Nahrungsaufnahme oder die Häutung sind Beispiele für die vielfältigen Lebensäußerungen dieser Zehnfußkrebse. Eine Garnele zu beobachten ist niemals langweilig.

Zudem sind die einheimischen Arten anpassungsfähig, problemlos zu ernähren und ziemlich einfach zu vermehren. In diesem Artikel werden alle an der deutschen Nordseeküste und in der Ostsee verbreiteten Palaemon-Arten vorgestellt.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 05/12

riesenmuschelGesunde, ausgefärbte Riesenmuscheln sind eine Augenweide in jedem Riffaquarium, aber auch diese Tiere sind anfällig für Krankheiten und Parasiten. Deren Beseitigung gelingt jedoch erfreulich einfach. | Von James W. Fatherree*

*) Übersetzung aus dem Amerikanischen von Rolf Hebbinghaus

I n der Natur, aber auch in Muschelfarmen und in unseren Aquarien können Riesenmuscheln (Familie Tridacnidae) von einer ganzen Reihe Krankheiten, Parasiten und Fressfeinde heimgesucht werden.

Wie die riffbildenden Steinkorallen beherbergen die Riesenmuscheln in ihrem Mantelgewebe Zooxanthellen und decken durch sie den größten Anteil ihres Energiebedarfs.

Auch bei ihnen tritt als auffälligstes, häufigstes Anzeichen einer Erkrankung Gewebeausbleichung auf. Allerdings ist das ein sehr unspezifisches Symptom, hinter dem sich nicht nur durch Erreger verursachte Infek­tionen, sondern mindestens ebenso häufig eine durch Haltungsfehler bedingte Degeneration verbergen können (ausgelöst etwa durch giftige Schwermetalle im Wasser, eine zu geringe oder auch zu abrupt erhöhte Lichteinstrahlung, übermäßig starke Strömung).

Auf zwei parasitäre Erkrankungen, die bei in Aquarien gepflegten Tridacniden ohne Gegenmaßnahmen regelmäßig Verluste verursachen, gehe ich in diesem Artikel näher ein: das sogenannte pinched mantle sydrome (deutsch „Quetschmantel-Krankheit“) und kleine, parasitierende Schnecken aus der Familie Pyramidellidae.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 04/12

nanoriffVor ungefähr 13 Monaten wurde dieses Minibecken in Betrieb genommen. Es läuft immer noch – und kann sich wohl sehen lassen! | Von Matthias Schiemann und Rainer Stawikowski

Das hier vorgestellte Aquarium steht in der Meerwasserabteilung von Burda’s Tierwelt, Gelsenkirchens größter Zoofachhandlung (siehe auch DATZ/AP 1/2001). Es handelt sich um einen 30-Liter-„Nano Marinus“ der Firma Dennerle, der vor gut 13 Monaten in Betrieb genommen wurde.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/11

steinkorallenHammer-, Anker- und Froschlaichkorallen sind die am häufigsten gepflegten Vertreter der Gattung Euphyllia – zu Recht, denn sie sind schön, und ihre Pflege ist gar nicht so schwierig. | Von James W. Fatherree*

Arten der Gattung Euphyllia gehören zu den im Zoofachhandel häufig angebotenen Steinkorallen, haben wir es doch mit sehr attraktiven und haltbaren Korallen zu tun, die auch unter Aquarienbedingungen zu mächtigen Stöcken heranwachsen können und die, was ihren Lichtbedarf betrifft, über eine beachtliche Bandbreite verfügen. So verwundert es nicht, dass sie sich bei den Riffaquarianern großer Beliebtheit erfreuen.

*) Übersetzung aus dem Amerikanischen von Rolf Hebbinghaus

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/11

 

schlammhummerVielleicht hat sich der eine oder andere Besucher der altweltlichen Tropen schon gefragt, wer denn der Verursacher der großen Schlammbauten ist, die man dort fast überall in den Mangrovensümpfen sieht. Auch wenn der Mangroven-Schlammhummer sich nicht so gut für die Haltung im Aquarium eignet – für Crustaceen-Freunde interessant ist er allemal. | Von Maren Gaulke

Der wissenschaftliche Artname deutet es bereits an: der Mangroven-Schlammhummer ist ein sehr ungewöhnlicher Krebs. Das betrifft vor allem seine Lebensweise.

Eines der Charakteristika von Mangrovensümpfen an den Küsten des Indischen Ozeans und des Westpazifiks – von Kerala in Indien über Sri Lanka, Vietnam, Südostasien bis zur Nordküste Australiens und selbst auf abgelegenen Eilanden wie den Fidschi-Inseln und Samoa – sind große, bis über einen Meter, im Ausnahmefall sogar bis über drei Meter hohe Schlammhügel. Die unregelmäßig wulstigen Flanken erinnern an aus einem Krater gequollene, dickflüssige Magmaströme. Der geheimnisvolle, nur selten zu sehende Bauherr ist ein Krebs, der Mangroven-Schlammhummer (Thalassina anomala).

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 11/11