schlfergrundelViel zu selten sieht man diese Fische in Liebhaberaquarien. Dabei haben sie nicht nur mit ihrem attraktiven Äußeren etwas zu bieten, sondern sie warten auch mit einem reichhaltigen Verhaltensrepertoir auf. | Von Horst Moosleitner

Die Angehörigen der indopazifischen Gattung Valenciennea (Familie Gobiidae) unterscheiden sich von anderen Grundelarten durch die separaten Bauchflossen (bei den meisten übrigen Grundeln sind sie zu einem „Saugnapf“ verwachsen), eine einzelne Reihe von Zähnen im Oberkiefer und die winzigen Schuppen. Es gibt nur 15 Arten von Schläfergrundeln. Sie besitzen normalerweise einen, manchmal aber auch mehrere Längsstreifen am Kopf, mitunter auch auf dem Körper. Die größten Valenciennea-Arten erreichen eine Gesamtlänge (mit Schwanzflosse) von etwa 20 Zentimetern.

seeigelZweifellos hat die Pflege von Stachelhäutern ihre Reize, zumal es ausgesprochen schöne Formen gibt. Aber längst nicht alle kommen für die Haltung in Riff- oder Fischaquarien infrage. Und es gilt, einiges zu beachten. | Von James W. Fatherree*

Bevor wir uns der Aquarienhaltung von Seeigeln zuwenden, gehe ich kurz auf den „Bauplan“ und die biologischen Gemeinsamkeiten der Echinodermen ein. Gegenüber allen anderen Tiergruppen sind adulte Stachelhäuter durch ihre fünfstrahlige Körpersymmetrie gekennzeichnet. Die Hauptachse verläuft durch Mund (Oralseite) und After (Aboralseite); von dort aus „erstreckt“ sich der Körper in fünf gleichartigen Teilen nach außen (pentamerer Bauplan).

*Übersetzung aus dem Amerikanischen von R. Hebbinghaus

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 10/11

tominiReichhaltige Ernährung, umsichtige Wasserpflege und kräftige Strömung sind wesentliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Haltung von Doktorfischen – vor allem, wenn das Aquarium nicht allzu groß ist. | Von Lars Renken

Der Doktorfisch Ctenochaetus tominiensis kann eine Gesamtlänge von etwa 13 Zentimetern erreichen. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von den Philippinen und Bali über Sulawesi bis Palau. Dort sind die Fische in kleineren Gruppen über dem von Sonnenlicht durchfluteten Riffdach anzutreffen und ernähren sich von Algen und den dazwischen lebenden Kleintieren.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 9/11

strudelwurmEs ist nicht ungewöhnlich, dass Riffaquarianer sich unbemerkt oder ungewollt wirbellose Tiere einfangen, die erst im Lauf der Zeit ihr wahres Gesicht zeigen. Sie wieder loszuwerden kann schwierig sein. | Von Daniel Heerz

Am liebsten schreibe ich über die schönen Seiten der Meeresaquaristik. Doch mit dem Strudelwurm Pericelis sp. gelangte ein gefräßiger Räuber in meine Becken, der offenbar noch von vielen Aquarianern unterschätzt wird.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 9/11

pilz-lederkoralleManchmal taucht die Frage auf, welche Korallen möglichst rasch wachsen und zudem einfach zu pflegen, zu vermehren und zu vergesellschaften sind. Pilz-Lederkorallen der Gattung Sarcophyton erfüllen zuverlässig alle diese Anforderungen.| Von Daniel Heerz

Pilz-Lederkorallen zählen zu den Achtstrahligen Blumentieren (Octocorallia), deren Polypen stets achtstrahlig symmetrisch sind. In den Riffen des Indopazifiks und des Roten Meeres gehören sie zu den häufig anzutreffenden Weichkorallen. In der Karibik gibt es keine Lederkorallen; hier besetzen Hornkorallen entsprechende Lebensräume

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 08/11