tripneustes 02Der einfach zu pflegende, attraktive Pfaffenhut-Seeigel gehört zu den am häufigsten im Zoofachhandel angebotenen Seeigelarten. | Von Maren Gaulke

Ebenso wie Toxopneustes – eine Gattung, deren Gift sogar für den Menschen gefährlich ist – zählt der Pfaffenhut-Seeigel (Tripneustes gratilla) zur Familie Toxopneustidae, doch ist sein Toxin bei Weitem nicht so wirkungsvoll. Dennoch ist auch beim Umgang mit ihm Vorsicht geboten. Verletzungen durch Toxopneustes können zu starken Hautirritationen und Blutdruckabfall führen.

blick auf_die_fein_verzweigten_fresstentakel_des_gewhnlichen_seeapfels_klEinige Seegurkenarten werden im Zoofachhandel regelmäßig angeboten und stellen für Meeresaquarien eine interessante Bereicherung dar. Sie können aber auch die Ursache dafür sein, dass der gesamte Fischbestand zugrunde geht. So ist es ratsam, sich ausreichend zu informieren, bevor man diese eigentümlichen Wirbellosen ins Aquarium setzt – oder eben doch lieber nicht ... | Von James W. Fatherree

Systematisch gehören die Seegurken zum Stamm der Stachelhäuter (Echinodermata), sind also Verwandte der Seeigel sowie der See-, Schlangen- und Haarsterne. Ihnen allen gemein ist eine radiale Symmetrie: Sie besitzen eine zentrale Körperachse, um die sich strahlenförmig gleichartige Körpersegmente anordnen.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 08/12

 

 

04 Zitronenlippfisch Ablaichen 2 kldatzvolltextBei einem Besuch im Meerwasser-Fachhandel zwei strahlend gelbe Lippfische entdeckt – ­unwiderstehlich! Und sie erwiesen sich tatsächlich als Bereicherung!

Die quirlige und daueraktive Schwimmweise dieser Fische faszinierte mich schon immer. Der Zitronen-Lippfisch (Halichoeres chrysus) wird maximal 14 Zentimeter lang, die Weibchen bleiben einige Zentimeter kleiner. Geschlechtsreife Männchen tragen eine grünliche Streifenzeichnung am Kopf.

IMG 2681 Seite 66 kldatzvolltextWohl erstmals weltweit gelangen im berühmten Stuttgarter Aquarium die Vermehrung und die Aufzucht von Schützenfischen.

Die Familie der Schützenfische (Toxotidae) gehört in die Ordnung der Barschartigen (Perciformes) und besteht aus nur einer ­Gattung mit sechs Arten. Das Ver­breitungsgebiet der Familie reicht von Indien über die Philippinen bis nach Australien und Polynesien. Die Fische sind sowohl im Süß- als auch im Brack- und Meerwasser zu Hause. Ihren Namen verdanken die Tiere der Fähigkeit, Nahrung, etwa Insekten, nicht nur unter Wasser und an der Wasseroberfläche aufzunehmen, sondern sie auch mit einem bis zu eineinhalb Meter weit gespuckten Wasserstrahl von Pflanzen in der Uferzone „abzuschießen“ und so in die Reichweite ihres großen Mauls zu holen.

Seeschlangen 08klAuch wenn sie ein bisschen so aussehen: Mit Seeschlangen haben Schlangenaale nichts zu tun. Und giftig sind diese Muränen-Verwandten auch nicht. „Eine Seeschlange, eine Seeschlange!“ Solche entsetzten Schreie hört man immer wieder einmal am Strand von Bonaire, einer der sogenannten ABC-Karibik-Inseln (Aruba, Bonaire, Curaçao) vor der Nordküste Südame­rikas. Und wenn man dann als halbwegs gebildeter Meereskundiger versucht, den aufgeregten Schnorchlern oder Tauchern dieses Erlebnis aus­zureden, stößt man meist auf wenig Verständnis.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 06|12