nanoriffVor ungefähr 13 Monaten wurde dieses Minibecken in Betrieb genommen. Es läuft immer noch – und kann sich wohl sehen lassen! | Von Matthias Schiemann und Rainer Stawikowski

Das hier vorgestellte Aquarium steht in der Meerwasserabteilung von Burda’s Tierwelt, Gelsenkirchens größter Zoofachhandlung (siehe auch DATZ/AP 1/2001). Es handelt sich um einen 30-Liter-„Nano Marinus“ der Firma Dennerle, der vor gut 13 Monaten in Betrieb genommen wurde.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/11

steinkorallenHammer-, Anker- und Froschlaichkorallen sind die am häufigsten gepflegten Vertreter der Gattung Euphyllia – zu Recht, denn sie sind schön, und ihre Pflege ist gar nicht so schwierig. | Von James W. Fatherree*

Arten der Gattung Euphyllia gehören zu den im Zoofachhandel häufig angebotenen Steinkorallen, haben wir es doch mit sehr attraktiven und haltbaren Korallen zu tun, die auch unter Aquarienbedingungen zu mächtigen Stöcken heranwachsen können und die, was ihren Lichtbedarf betrifft, über eine beachtliche Bandbreite verfügen. So verwundert es nicht, dass sie sich bei den Riffaquarianern großer Beliebtheit erfreuen.

*) Übersetzung aus dem Amerikanischen von Rolf Hebbinghaus

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/11

 

schlammhummerVielleicht hat sich der eine oder andere Besucher der altweltlichen Tropen schon gefragt, wer denn der Verursacher der großen Schlammbauten ist, die man dort fast überall in den Mangrovensümpfen sieht. Auch wenn der Mangroven-Schlammhummer sich nicht so gut für die Haltung im Aquarium eignet – für Crustaceen-Freunde interessant ist er allemal. | Von Maren Gaulke

Der wissenschaftliche Artname deutet es bereits an: der Mangroven-Schlammhummer ist ein sehr ungewöhnlicher Krebs. Das betrifft vor allem seine Lebensweise.

Eines der Charakteristika von Mangrovensümpfen an den Küsten des Indischen Ozeans und des Westpazifiks – von Kerala in Indien über Sri Lanka, Vietnam, Südostasien bis zur Nordküste Australiens und selbst auf abgelegenen Eilanden wie den Fidschi-Inseln und Samoa – sind große, bis über einen Meter, im Ausnahmefall sogar bis über drei Meter hohe Schlammhügel. Die unregelmäßig wulstigen Flanken erinnern an aus einem Krater gequollene, dickflüssige Magmaströme. Der geheimnisvolle, nur selten zu sehende Bauherr ist ein Krebs, der Mangroven-Schlammhummer (Thalassina anomala).

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 11/11

schlfergrundelViel zu selten sieht man diese Fische in Liebhaberaquarien. Dabei haben sie nicht nur mit ihrem attraktiven Äußeren etwas zu bieten, sondern sie warten auch mit einem reichhaltigen Verhaltensrepertoir auf. | Von Horst Moosleitner

Die Angehörigen der indopazifischen Gattung Valenciennea (Familie Gobiidae) unterscheiden sich von anderen Grundelarten durch die separaten Bauchflossen (bei den meisten übrigen Grundeln sind sie zu einem „Saugnapf“ verwachsen), eine einzelne Reihe von Zähnen im Oberkiefer und die winzigen Schuppen. Es gibt nur 15 Arten von Schläfergrundeln. Sie besitzen normalerweise einen, manchmal aber auch mehrere Längsstreifen am Kopf, mitunter auch auf dem Körper. Die größten Valenciennea-Arten erreichen eine Gesamtlänge (mit Schwanzflosse) von etwa 20 Zentimetern.

seeigelZweifellos hat die Pflege von Stachelhäutern ihre Reize, zumal es ausgesprochen schöne Formen gibt. Aber längst nicht alle kommen für die Haltung in Riff- oder Fischaquarien infrage. Und es gilt, einiges zu beachten. | Von James W. Fatherree*

Bevor wir uns der Aquarienhaltung von Seeigeln zuwenden, gehe ich kurz auf den „Bauplan“ und die biologischen Gemeinsamkeiten der Echinodermen ein. Gegenüber allen anderen Tiergruppen sind adulte Stachelhäuter durch ihre fünfstrahlige Körpersymmetrie gekennzeichnet. Die Hauptachse verläuft durch Mund (Oralseite) und After (Aboralseite); von dort aus „erstreckt“ sich der Körper in fünf gleichartigen Teilen nach außen (pentamerer Bauplan).

*Übersetzung aus dem Amerikanischen von R. Hebbinghaus

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 10/11