Kamerun 27 kldatzvolltextKamerun ist ein sicheres Reiseland, seine Infrastruktur besser als die anderer afrikanischer Länder, dennoch muss man auf Überraschungen gefasst sein. Der Lohn für die eine oder andere Unwägbarkeit findet sich dann in den Maschen der Netze ...

In den Jahren 2009 und 2011 verbrachte ich die Osterferien gemeinsam mit meinem niederländischen Freund Michel Keijman in Kamerun, um dort nach Aquarienfischen zu suchen. Auf beiden Reisen erkundeten wir im Wesentlichen den Westen des Landes, und zwar in nördlicher Richtung bis zum Lake Ejagham und im Süden bis zur Grenze von Gabun und Äquatorial-Guinea.

Oncorhynchus mykiss  AH kldatzvolltext„Killer-Algen“ und „Trash-Fische“ sind Bezeichnungen für Organismen, die ein normales Dasein irgendwo auf diesem Planeten führten, bis der Mensch sie absichtlich oder unabsichtlich an andere Stellen der Erde brachte – mit katastrophalen Folgen.

„You cannot change just one thing“ (YCCJOT) – das ist die Grunderkenntnis jedes Einbürgerungsversuchs von Pflanzen- oder Tierarten. Eine neue Organismenart wirkt in den Lebensräumen, in denen sie angesiedelt wird, auf eine Vielzahl von Faktoren und ruft häufig eine ganze Reihe von Veränderungen hervor. Das für Aquarianer bekannteste Beispiel dürfte das Einbringen von Nilbarschen (Lates niloticus) im ostafrikanischen Viktoria-See sein.

IMG 9473 Ok klDie hellgraue Außenfassade des eher schmucklosen Gebäudes ziert ein prächtiger Rottürkis, das Markenzeichen von „Diskuszucht Stendker“.

Seit 47 Jahren züchtet „Diskuszucht Stendker“ die beliebten Buntbarsche. Im Sommer 1998 übernahmen die Brüder Jörg (46) und Volker (42) den Betrieb von ihrem ­Vater Heinz Stendker, der 1965 mit vier Diskusfischen den Grundstock zur heutigen Profizucht gelegt hatte, und gründeten die Firma Diskuszucht Stendker GmbH & Co. KG. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 40 Mitarbeiter. Ungefähr 200.000 Diskusfische erblicken Jahr für Jahr in Warendorf das Licht der Welt. Rund 1.500 Zoofachhändler in Deutschland führen Stendker-Diskusfische, der größte Teil der im deutschen Handel verkauften Symphysodon stammt aus dem Münsterland.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 07|12

WZ klWer in die Tropen reist, um nach Aquarienfischen zu suchen, sollte halbwegs des Englischen mächtig sein, zumindest aber auch einige Grundkenntnisse in der jeweiligen Landessprache haben – oder sich jemandem anschließen, der über derartige Kenntnisse ­verfügt. Schließlich muss man Geld tauschen, bei Behörden vorstellig werden, ein Auto oder Boot mieten, sich nach dem Weg erkundigen und vieles mehr.

Darüber hinaus gewinnt eine solche Reise zusätzlich an Reiz, wenn man sich mit den Leuten „vor Ort“, egal welcher Bildung, über ihre und seine persönlichen Belange und Vorstellungen austauschen kann.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 05|12

Manila 20 kldatzvolltextMit dem 2008 eröffneten Manila Ocean Park bietet die philippinische Hauptstadt dem für ein oder zwei Tage dort „gestrandeten“ Aquarianer ein lohnendes, leicht zu erreichendes Besuchsziel, in dem er sich vom Smog und Lärm der Metropole erholen kann.

Der Anfang 2008 eröffnete Manila Ocean Park ist das erste Ozeanarium der Philippinen und eines der größten und modernsten Ozeanarien Asiens.

Auf einer Fläche von 8000 Quadratmetern und in Aquarien, die insgesamt 12000 Kubikmeter Wasser fassen, leben Vertreter etwa 300 über­wiegend mariner Arten. Die meisten davon sind in philippinischen Gewässern heimisch, kommen größtenteils natürlich aber auch in anderen Meeresregionen vor.