Süsswasser
Monster oder Muse?
Wie ist das nun mit den Goldfischen und den "Qualzüchtungen"? Viele Zeitgenossen sind mit einem (Vor-)Urteil schnell bei der Hand. Gerade heute, im "Social-Media-Zeitalter", geht der Daumen ganz schnell rauf oder runter. Aber wie wäre es, wenn man sich erst einmal ein wenig sachkundig macht?
Von Frank Schäfer
Schleierkampffische: Zuchtformen des Siamesischen Kämpfers

Tiere und Pflanzen zu züchten, die nicht in der Natur vorkommen und die es ohne den Menschen gar nicht gäbe, sie nach eigenen Vorstellungen in ihrem Aussehen zu verändern und attraktiver zu machen, ist das Hobby vieler Menschen. Auch Aquarianer gehen dieser Beschäftigung mit großem Einsatz nach.
Sieht man einmal vom Goldfisch und von seinen Varianten ab, weil sie weniger im Haus und Wohnbereich, sondern eher in Gartenteichen gepflegt werden, ist der Siamesische Kampffisch wahrscheinlich der älteste Aquarienfisch.
Erfahrungen mit „wilden“ Messingbarben

Im ersten Teil des Beitrags wurden das unterschiedliche Balzkleid der Männchen und erste Erfahrungen zur Nachzucht beschrieben. Nun geht es um den Laichausschlag und verschiedene Ablaichsituationen.
Erstaunt war ich, als ich bei den ausgewachsenen Männchen Laichausschlag an den Köpfen bemerkte. Meiner Kenntnis nach wurde das für die Messingbarbe noch nicht beschrieben, oder?
Der Indische Glaswels hat einen neuen Namen

Seit spätestens 1934 belebt der durchsichtigste Wels der Welt die Süßwasseraquarien. Es handelt sich um einen Vertreter der Echten Welse (Siluridae), auch sonst einer Familie der Superlative. Immerhin gehört der einheimische Waller (Silurus glanis) hierher, einer der größten Süßwasserfische der Erde.
„Electric Blue Red“, oder so …

Vom „Rami“ gibt es bereits eine ganze Reihe unterschiedlicher Zuchtformen, hier eine weitere. Die Einstellungen der Aquarianer zu Zuchtformen sind unterschiedlich, immer wieder wird das Thema in Zeitschriften oder Internetforen diskutiert. Auch wir äußerten uns schon mehrfach zu manchen Extremen. Insbesondere Schleierflossen oder Wirbelsäulendeformationen, die Fische in ihren natürlichen Bewegungen einschränken oder behindern, sind kritisch zu betrachten und grundsätzlich abzulehnen.


