Das Aquarium von Michael Päth steht in einer Wand zwischen zwei Zimmern. Besetzt ist es mit einer bunten Gesellschaft aus Wirbellosen und Fischen. Von Rainer Stawikowski
 
Dass Michael Päth gebürtiger Schwabe ist, merkt man ihm gar nicht an, er spricht Hochdeutsch. Er kam am 17. September 1965 in Rietenau (Kreis Backnang) auf die Welt, doch siedelte seine Familie bereits zwei Jahre später um ins westfälische Paderborn. Kurz darauf bezogen die Päths ein Häuschen im beschaulichen Anröchte in der schönen Soester Börde. Dort verbrachte Michael seine Kindheit und Jugend. Zwar verlief sein Einstieg in die Aquaristik „klassisch“, doch der Auslöser für diese Entwicklung war eher ungewöhnlich: Beim Baden in einem Waldsee wurde der Zwölfjährige von „einem Schwimmkäfer oder so etwas“ in die Wange gestochen (vielleicht von einem Rückenschwimmer [Notonecta glauca], der bezeichnenderweise auch „Wasserbiene“ genannt wird?).

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 7/2014

Seit Januar 2008 steht im Wartebereich der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen ein zwei Meter langes Süßwasseraquarium. | Von Rainer Stawikowski

Die Planung des Aquariums begann bereits mit dem Bau der neuen Kinderklinik Ende 2007. Man wollte für die kleinen Patienten etwas Besonderes und zugleich Entspannendes, einen Hingucker an einem zentralen Ort. Die Frage: „Süßoder Salzwasser?“, war schnell beantwortet. Aus Budget-Gründen entschied man sich für die Süßwasser-Variante. Dabei betraten die unmittelbar Beteiligten Neuland: Weder René Hegert, Leiter der ambulanten Abrechnungsabteilung des Krankenhauses „Bergmannsheil und Kinderklinik Buer GmbH“, das aus den drei Betriebsteilen „Bergmannsheil Buer“, „Kinderund Jugendklinik Gelsenkirchen“ und „Rehaklinik am Berger See“ besteht, noch Dr. med. Gerrit Lautner, Ärztlicher Direktor und Leiter der Abteilung für Allgemeine Pädiatrie, sind privat Aquarianer.

Nicht Naturbeobachtungen, sondern das Gärtnern liefert Andreas Bedmann Anregungen für die Gestaltung seines Lebendgebärenden-Aquariums. | Von Rainer Stawikowski

Die „Zierfischfreunde Roter von Rio Hattingen e. V.“ (www.roter- von-rio.de) sind ein rühriger Aquarienverein, das wird jedem Besucher der ständigen Aquarienausstellung in den Kellerräumen des Gymnasiums, Waldstraße 52, 45525 Hattingen, gleich klar. Wie so oft – oder wie eigentlich immer – hängen Wohl und Wehe eines Clubs vom Engagement seiner Mitglieder und von den Aktivitäten seines Vorstands ab, so auch in dem beschaulichen Städtchen an der Ruhr. Vorsitzender der Fischfreunde ist Andreas Bedmann, der seiner Leidenschaft aber nicht nur im Verein, sondern auch daheim in der guten Stube nachgeht. Dort steht unser Blickfang, ein dekorativ bepflanztes Süßwasseraquarium, ausschließlich mit Lebendgebärenden Zahnkarpfen besetzt.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 5/2014

Auf dem Bezirkstag des VDA-Bezirks 12 im Oktober 2013 waren prächtige Nano-Aquarien zu bewundern, gestaltet von Jürgen Blaschke. Und in dem Vortrag „Straubinger Aquarien“ wurde unter anderem sein Zwei-Meter-Becken gezeigt – ein richtiger Blickfang! | Von Petra Fitz
Das große Aquarium von Melanie und Jürgen Blaschke wollte ich mir unbedingt ansehen, und die Blaschkes waren so nett und luden mich sogleich auf einen Besuch ein. In ihrem Wohnzimmer stand das Prachtstück: Auf zwei Metern Länge drängten sich derart viele verschiedene Moose und Farne, wie ich sie in einer solchen Auswahl zuvor noch nicht gesehen hatte!

Es war so etwas wie Liebe auf den ersten Blick: Als Sebastian Korte Fische für sein Schauaquarium suchte, stolperte er über Eierlegende Zahnkarpfen. Ihre bunten Farben und ihr spannendes Verhalten begeisterten ihn auf Anhieb. | Von Rainer Stawikowski

Immer auf der Suche nach besonders schönen oder irgendwie außergewöhnlichen Aquarien, wurde ich hellhörig, als ein Gast unseres vorweihnachtlichen DATZ-Frühstücks im Dezember 2012 begeistert sein Diskus- Becken vorstellte: Matthias Machmüller aus Hamm (Westfalen) zeigte Marion Ruttkowski beeindruckende Fotos von seinen Diskusfischen und deren Heim. Auch mir gefiel das Becken, und so verabredeten wir, dass ich Matthias in naher Zukunft einmal besuchen wollte. Doch daraus wurde leider nichts. Matthias’ Diskusbuntbarsche „standen“ plötzlich nicht mehr so gut, wir verschoben meinen Besuch, schließlich geriet unser Vorhaben in Vergessenheit. Erst über ein Jahr später sahen wir uns wieder, erneut beim DATZ-Frühstück, nämlich im vergangenen Januar (siehe Seite 8). Sein Diskus- Becken mochte Matthias immer noch nicht so gern präsentieren (Perfektionist, der er nun einmal ist ...), fragte mich aber, ob es nach wie vor Bedarf an „Blickfang-Aquarien“ gäbe. Das war natürlich der Fall, und so stellte er mir einen „Aquarianer- Kumpel“ vor, den er mitgebracht hatte (wir freuen uns immer über neue Gesichter in unserer ja schon traditionellen Runde). Sebastian Korte heißt der Freund, ist ebenso aquaristik-versessen und fast so jung wie Matthias (Jahrgänge 1988 und 1989).

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 3/2014