Es ist Tradition, dass in den Räumen des Reiseunternehmens Nickel ein Aquarium steht. Doch war das Erste seiner Art mehr als nur ein Zimmerschmuck ... | Von Rainer Stawikowski
Brauchst Du mal wieder ein Riff­aquarium als ‚Blickfang‘?“ Am Telefon war Matthias Schiemann von Burda’s Tierwelt in Gelsenkirchen-Buer. Natürlich bejahte ich. „Dann setz Dich doch mal mit Herrn Nickel in Verbindung.“ Dass der In­haber des großen Gelsenkirchener Busunternehmens auch Aquarianer ist, wusste ich nicht.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 3/2013

IMG 3898 Abk kldatzvolltextWer als Aquarianer seinen Urlaub im Erzgebirge verbringt, denkt sicher eher an „Diskus-Wasser“ und Salmler-Züchter als an blaue und gelbe Buntbarsche aus Ostafrika. | Von Rainer Stawikowski

Mülsen liegt nur wenige Kilometer östlich der Bergbau-, Industrie- und Handelsstadt Zwickau im Südwesten Sachsens. Der Ort gilt als die „längste“ Gemeinde dieses Bundeslands, was ich bis zu meinem Besuch kurz nach Weihnachten 2012 aber ebenso wenig wusste, wie ich ahnen konnte, dass in St. Jacob, einem der acht Mülsener Ortsteile, ein Aquarium steht, dass in DATZ 2/2013 näher vorgestellt werden sollte.

blickfang riffwand zwischen garage und wohnzimmer3 kldatzvolltext„Und dann ist da noch der Herr Gogolin, er besitzt ein herrliches Riffaquarium, einen Super-Blickfang!“, schwärmt Michele Forster auf Seite 81 in DATZ 11/2012. Wie recht sie hat!

Wenige Wochen nach meinem Besuch bei Michele und Harald Forster in der Resser Mark sitze ich vor dem Aquarium der Familie Gogolin im benachbarten Stadtteil Resse und bin dankbar für diese Empfehlung; das Riffbecken mit seinem Besatz ist in der Tat eine Augenweide. Doch der Besitzer wehrt ab: „Das Becken steht erst seit drei Jahren und ist noch gar nicht ganz fertig.“ Aber alles der Reihe nach.

blickfang - aquarienregal wscheschrank und spielzeugkisteAquarien ansprechend in die Wohnlandschaft integrieren, nur deren „beste Seite“ zeigen und dabei auch noch Stauraum schaffen – das alles kann dieser Raumteiler. | Von Petra Fitz

Seit meinem achten Lebensjahr bin ich Aquarianerin. Damals bekam ich ein 60-Zentimeter-Becken, das mit Goldfischen, Schwertträgern und Welsen besetzt war (ich wusste es nicht besser).

Später nannte ich ein 80-Zenti­meter-Aquarium mit Salmlern, Welsen und drei Haibarben (!) mein Eigen – ich wusste es eben immer noch nicht besser.

Während der Schulzeit und des Studiums waren die Fische immer mit dabei. Beeinflusst durch meinen Mann – ebenfalls seit frühester Jugend Aquarianer –, wechselte ich von der reinen „Gesellschaftsbecken“-Besitzerin in die Klasse der „Hobbyzüchter“. Auch die Kenntnisse über die Ansprüche meiner Aquarienbewohner wurden besser – so erhielten die Haibarben immerhin ein 150-Zentimeter-Bassin; mehr Platz hatten wir in unserer Studentenwohnung leider nicht.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/2012

resser mark klMichele und Harald Forster betreiben ein besuchenswertes Restaurant und zwei sehenswerte Meerwasseraquarien. | Von Rainer Stawikowski
Stets auf der Suche nach einem neuen „Blickfang“, erfahre ich von Annette Burda, Inhaberin von „Burda’s Tierwelt“, von einem Lokal im Gelsenkirchener Ortsteil Resser Mark. Im Restaurant „In der Resser Mark“ stehen sogar zwei Meerwasseraquarien, und das größere sei ganz bestimmt ein geeig­netes Objekt für unsere Rubrik. Schnell ist ein Termin vereinbart, und an einem Septembernachmittag finde ich mich in der Gaststätte ein. Schon beim Eintreten fällt mein Blick auf das Aquarium. Platziert zwischen mehreren Tischen und der Theke, ist es in der Tat ein Blickfang, von zwei Seiten einsehbar, und klein ist es auch nicht gerade. Doch bevor ich mich näher über das Becken und seine Bewohner erkundige, möchte ich – wie immer – etwas über seinen Besitzer erfahren. „Meine Frau ist für das Aquarium zuständig“, erklärt mir Harald Forster, der Wirt, stellt mir seine Gattin Michele vor, die eigens für meinen Besuch die Scheiben noch einmal geputzt habe und jetzt ein bisschen aufgeregt sei. Doch nachdem ich DATZ nebst „Blickfang“ kurz erläutert habe, verfliegt ihre Nervosität, und sie plaudert von ihrem aquaristischen Werdegang.

diesen Artikel finden Sie in Ausgabe 11|12