ludwigPeter Ludwig liebt es etwas größer: In seinen Aquarien schwimmen südamerikanische Großcichliden und kapitale Stechrochen, entsprechend geräumig fallen die Becken aus. Sein beeindruckendstes Fischbassin schmückt den Besprechungsraum seines Architektenbüros. | von Rainer Stawikowski

Den Besitzer dieses nicht eben alltäglichen Aquariums kenne ich schon lange. Es war Mitte der 1980er-Jahre, als wir uns auf einer Veranstaltung der Deutschen Cichliden-Gesellschaft erstmals begegneten. Die DCG war noch jung, wir ebenfalls, es herrschte eine Art Aufbruchsstimmung. Unser gemeinsames Interesse waren die Buntbarsche Süd- und Mittelamerikas, über die damals lange nicht so viel bekannt war wie heute.

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kinderbcherEin Blickfang ist dieses Gesellschaftsbecken im wahrsten Sinne des Wortes. Betritt man die Bibliothek in der Fachwerk-Stadt an der Ruhr, läuft man direkt auf die Kinderabteilung zu. Dort steht es und lädt zum näheren Betrachten ein. | Von Rainer Stawikowski

Größe und Format des hier vorgestellten Aquariums sind eigentlich nichts Besonderes. Das quaderförmige Becken misst 200 x 60 x 60 Zentimeter, fasst also – brutto – genau 720 Liter Süßwasser.

Auch die Einrichtung und die Bewohner fallen nicht aus dem Rahmen. Üppig, aber keinesfalls zu dicht bewachsen mit einer bunten Mischung aus Pflanzen, wie man sie in jedem gut sortierten Zoohandel findet, und besetzt mit südamerikanischen Fischen – Panzerwelsen (Corydoras paleatus), Zwergbuntbarschen (Apistogramma macmasteri) und Segelflossern (Pterophyllum scalare) –, könnte es, klassisches Gesellschaftsaquarium, in fast jedem Wohnzimmer stehen.

Tut es aber nicht. Seit etwas über zwei Jahren ziert das gepflegte Aquarium die Kinderbibliothek der Stadtbücherei in Hattingen an der Ruhr. Als die Bücherei in ihre neuen, also jetzigen Räumlichkeiten umzog, hatte Leiter Bernd Jeucken den ausdrücklichen Wunsch, dass ein möglichst großes Fischbecken von Anfang an zum Inventar gehören sollte. Also bekam der Architekt den Auftrag, gleich ein Aquarium der genannten Größe in die Gestaltung der Räume mit einzuplanen.

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teich 01Ein Flying Dutchman ist ein sechs Meter langes, sehr schnelles Segelboot. Sein Rumpf besteht aus unverrottbarem, glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK), nur das Heck und die seitlichen und oberen Spanten sind aus Mahagoniholz. Unsere Autorin Maria König und ihr Mann verwandeln ein solches Boot in einen Gartenteich .... | Von Maria König

Was macht man mit einem halbfertigen Segelboot in einem Dorf in der Nähe Wiens? Kein passendes Gewässer in der Umgebung und das Boot eine Teilruine. Jede Menge Geld, Zeit und Arbeit wären erforderlich, um diesen Rumpf wieder hochseetauglich zu machen. Ist es überhaupt sinnvoll, den Kahn wieder herzurichten? Sollen wir ihn besser entsorgen? Oder was können wir sonst damit anstellen?

Ein Boot ist dazu da, um im Wasser zu schwimmen. Also muss es dicht sein – auch, wenn man es mit Wasser füllt. Das ist die Idee! Wir machen aus dem Boot einen Teich! Ich wollte schon immer einen kleinen Feuchtbiotop in unserem Garten, jetzt bekomme ich ihn.

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HeimschauHeimschauen, Punktrichter, erster, zweiter, dritter Platz? Mancher belächelt solche Dinge. Betritt man das Wohnzimmer der Lingnaus, fällt der Blick auf das Aquarium – und auf ganz viele Pokale.

Es hätte mich überrascht, wäre Paul Lingnau, der im Februar 75 wurde, nicht als (achtjähriger) Junge mit Gasterosteus im Gurkenglas angefangen! Selbst gekescherte Stichlinge waren seine ersten Fische. An anderen Wassertieren – Kaulquappen, Molchen, Wirbellosen – hatte er allerdings kein Interesse. Nein, Fische mussten es sein.

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Der Standort des Aquariums seitlich neben dem Westfenster hat sich bewährtAltbau und Aquarium – das geht mitunter nicht so recht zusammen. Aber wer sagt denn, dass der Fußboden den tropischen Blickfang tragen muss? | Von Jürgen Koppa

Der Umzug in einen 1920er-Jahre-Altbau bedeutete natürlich, dass ein neues Aquarium her musste und vor allem ein dafür geeigneter Platz. Angesichts der sparsamen Verwendung von Holz und Mauerwerk in Zeiten der Weltwirtschaftskrise war das keine leichte Aufgabe: Die Böden solcher Häuser zeichnen sich durch einen gewissen Hängematten-Charme aus, und die Wände bestehen teils aus dünnen, bröseligen Betonsteinen.

Um ruhig schlafen zu können, bin ich gern auf der sicheren Seite, und so blieb nur eins: Das Becken musste diagonal in eine Ecke platziert und die Last sollte erschütterungsfrei über zwei Stahlträger von Wand zu Wand abgetragen werden. Die ursprünglich dafür vorgesehene Wand im Wohnzimmer entpuppte sich bei näherer Untersuchung jedoch als Schornsteinblock, und so bot sich nur noch die gegenüberliegende Fensterecke an.

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