DSC 0791 Abk kldatzvolltextVon Cyanobakterien, Schwertpflanzen und Segelflossern – wie aus einer „Blaualgen-Bekanntschaft“ eine aquaristische Freundschaft wurde. | Von Rainer Stawikowski

Die Geschichte von unserem Ernst und seinem Aquarium begann vor 13 Jahren in der DATZ-Redaktion. Eines Tages klopfte es an der Tür, und nach einem aufmunternden „Herein!“ betrat ein Mittfünfziger unser kleines Großraumbüro. Er heiße Ernst Heldt, sei Aquarianer und habe massive Probleme mit Schmieralgen in seinem neu eingerichteten Aquarium. Schon oft sei ihm aufgefallen, dass hier, in der Skagerrakstraße 36, doch irgendwelche „Berufs-Aquarianer“ sitzen mussten; die Fischzeitschriften und Bücher in dem Schaukasten draußen und die vielen durch das Fenster zu sehenden Aquarien ließen so etwas jedenfalls vermuten.

IMG 8358 Abk kldatzvolltextDas gut vier Meter lange Riffbecken des Internisten Thomas Riddermann in der Bergstraße erfüllt gleich mehrere Zwecke: Es erfreut die Mitarbeiter der Praxis, es beruhigt die wartenden Patienten – und es lockt so manchen neugierigen Besucher an.

Schon als Vier- oder Fünfjähriger hatte Thomas Riddermann, Jahrgang 1959, Kontakt mit und Interesse an tierischen Wasserbewohnern: Sein erster Fisch war ein Goldfisch, dessen bescheidenes Heim allerdings ein Gurkenglas war …

burkhardBurkhard Schmidt ist ein umtriebiger Zeitgenosse. Ist er gerade nicht unterwegs zu einer Messe oder Ausstellung, dann vermehrt er daheim Zwergbuntbarsche oder fotografiert. Entspannung findet er vor seinem wunderschönen Meeresaquarium. | von Rainer Stawikowski

Betritt man die gute Stube von Monika und Burkhard Schmidt, fällt das schmucke Meerwasseraquarium rechts in der Ecke gleich ins Auge. Das 1400-Liter-Becken ist stattlich (die Länge der Frontscheibe beträgt immerhin zwei, die der beiden auf die Zimmerecke zulaufenden Wandseiten eineinhalb Meter), aber keineswegs wuchtig. Es fügt sich harmonisch in die Wohnlandschaft ein.

Sein Besitzer ist vielen unserer Leser kein Unbekannter. Zwar trat Schmidt als Autor bisher nicht in Erscheinung (was ja noch werden kann), doch hatte er bereits mehrere „Auftritte“ in der DATZ, zuletzt in Heft 3/2011: Dort ist er als Weihnachtsmann beim letztjährigen Aquarianerfrühstück in der Redaktion zu sehen.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 10/11

bubuViele Wege führen in die Meeresaquaristik, häufig über den Zoofachhandel. Nicht so bei Julius Kantimm: Als es ihn beruflich in den Oman verschlug, begeisterte er sich sogleich für die Korallenriffe im Arabischen Meer. Schon war es um ihn geschehen ...| von Burkhard Schmidt und Rainer Stawikowski

Wenn jemand 1935 geboren wurde und schon als Kind zur Aquaristik fand, liegt die Vermutung nah, dass er seine ersten „Gehversuche“ mit einheimischen Tieren und Pflanzen wagte, so auch Julius Kantimm; er durchlief die damals übliche „vivaristische Sozialisation“ – Stichworte: Tümpeln, Kaulquappen, Stichlinge ...

Später besaß Julius dann „richtige“ Aquarien, bewohnt von den unterschiedlichsten Süßwasserfischen, entsprechend den gerade vorherrschenden Interessen. Über viele Jahre hinweg züchtete er wunderschöne „blaue Moskau-Guppys“, und eine ganze Zeit lang bevölkerten Regenbogenfische seine diversen Becken. Doch das ist schon eine Weile her, und heute gibt es keine Süßwasseraquarien mehr in seinem Haus – dafür aber ein ziemlich großes Riffbecken als Blickfang in der guten Stube.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/11

ludwigPeter Ludwig liebt es etwas größer: In seinen Aquarien schwimmen südamerikanische Großcichliden und kapitale Stechrochen, entsprechend geräumig fallen die Becken aus. Sein beeindruckendstes Fischbassin schmückt den Besprechungsraum seines Architektenbüros. | von Rainer Stawikowski

Den Besitzer dieses nicht eben alltäglichen Aquariums kenne ich schon lange. Es war Mitte der 1980er-Jahre, als wir uns auf einer Veranstaltung der Deutschen Cichliden-Gesellschaft erstmals begegneten. Die DCG war noch jung, wir ebenfalls, es herrschte eine Art Aufbruchsstimmung. Unser gemeinsames Interesse waren die Buntbarsche Süd- und Mittelamerikas, über die damals lange nicht so viel bekannt war wie heute.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 11/11