Bislang besagte die gängige Lehrmeinung, dass die heutigen Urzeitkrebse genauso aussehen wie jene, die bereits von 250 Millionen Jahren existierten. „Lebende Fossilien“ wären sie aber nur, wenn sie sich im Lauf der Zeit nicht weiterentwickelt hätten. Dies sei jedoch nicht der Fall, notierten britische Forscher in dem Fachblatt „PeerJ“. Die Wissenschaftler untersuchten die zu den Rückenschalern gehörenden Urzeitkrebse genetisch, verglichen die heute lebenden mit fossil erhaltenen Tieren und kamen zu dem Ergebnis: Die Evolution der Krebse geriet keineswegs in Stillstand. Die heute lebenden Arten zeichnen sich durch eine große Vielfalt aus und müssen demzufolge in den vergangenen Jahrmillionen zahlreiche Veränderungen durchlaufen haben. Die als „Urzeitkrebse“ bezeichneten Triops cancriformis entwickelten sich den neuen Daten zufolge erst vor weniger als 25 Millionen Jahren. PeerJ (https://peerj.com/ articles/62/)

In einer Presseverlautbarung teilte die OFI (Ornamental Fish International) kürzlich mit, dass ihr Generalsekretär Alex Ploeg, seine Frau Edith und ihr Sohn Robert sowie dessen Freund Robin in dem Flugzeug umkamen, das am 17. Juli über der Ukraine abgeschossen wurde. Alex Ploeg war ein international geschätzter Mitarbeiter und Berater nicht nur der OFI, sondern auch der EPO (European Pet Organization) und der Dibevo (Niederländische Heimtier-Handelsorganisation). Er pflegte Kontakte zu Behörden und Ministerien in Brüssel, Den Haag, Singapur und weiteren Orten, aber auch zu Züchtern und Fängern von Aquarienfischen. Seine Fähigkeit, auch komplexe Zusammenhänge einfach und schlüssig zu erläutern, machte ihn zu einem gefragten Redner auf internationalen Konferenzen.

Am 21. Juni starb Kaspar Horst nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 84 Jahren. Perry, wie seine Freunde ihn nannten, war Vorkämpfer einer modernen Aquaristik, die er mit seinen Ideen und Forschungen wesentlich gestaltete. Von Beruf Kaufmann in einem rheinischen Verlagshaus, machte der gebürtige Kölner in den 1980er-Jahren sein Hobby zum Beruf. Schon seine Kindheit war geprägt durch die Aquaristik. Zwar züchtete er Fische, doch seine größere Liebe galt den Aquarienpflanzen.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) startete bereits im Juli unter dem Motto „Fluss – Natur – Mensch“ einen Fotowettbewerb. Alle Flussliebhaber sind dazu aufgerufen, ihre besten Flussbilder unter bund.net/fotowettbewerb hochzuladen. Die Bilder sollen den Bezug des Menschen zum Fluss zeigen – Radeln, Angeln, Paddeln oder Baden am und im Fluss. Genauso sind Naturaufnahmen willkommen, die für die Schönheit der Flüsse und ihren Artenreichtum werben und zu begeistern. Es warten hochwertige Preise in einem Gesamtwert von über 2.000 €, etwa von Ortlieb und Globetrotter.

Bis zu 2.500 Euro zu vergeben! Schon seit 1999 schreibt die Deutsche Cichliden-Gesellschaft e. V. (DCG) jährlich ihren Cichliden-Förderpreis aus, um Arbeiten finanziell zu begleiten, die dazu dienen, die wissenschaftlichen und aquaristischen Kenntnisse über die Fischfamilie der Cichliden zu vervollständigen und zu verbreiten, sowie um Projekte zu fördern, die sich im Sinn des Naturund Artenschutzes auf Buntbarsche beziehen. In der Vergangenheit unterstützte die DCG das Buntbarschlabor an der Universität Gießen sowie Arbeiten, in denen die Artenvielfalt der Cichliden im Viktoria- und Tanganjikasee und in den Kraterseen Nikaraguas, die Systematik und Ökologie der Diskusbuntbarsche, die Phylogenie und Biogeografie verschiedener südamerikanischen Cichlidengattungen sowie die Verhaltensbiologie und Evolution von Tanganjikasee- und Malawisee-Buntbarschen untersucht wurden. Um den Cichliden-Förderpreis 2014 kann sich jeder bewerben, der sich mit der Biologie von Buntbarschen befasst und einen Beitrag zu ihrer Erforschung und Arterhaltung leisten will, unabhängig davon, ob er Mitglied in der DCG ist. Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen sind beim Geschäftsführer der DCG erhältlich (geschaeftsfuehrer@ dcg-online. de) sowie im Internet unter www.dcg-online.de. Bewerbungen für das Jahr 2014 sind bis zum 31. Oktober 2014 beim Geschäftsführer einzureichen. DCG-Vorstand