Am 2. April starb der erste Vorsitzende der Deutschen Guppy-Föderation e. V. (DGF), Günter Tischmann, im Alter von 78 Jahren. Günter war Aquarianer und Tierzüchter mit Leib und Seele. Neben seinen Guppys vermehrte er Vogelspinnen und Hunde. In allen seinen Tätigkeiten wurde er großartig von seiner Frau Helga unterstützt, die ebenfalls Vorstandsfunktionen in der DGF innehatte.

Auf Fischfangreisen muss man mit allen möglichen Problemen rechnen, unter anderem auch bei den Mietwagen, die nicht immer einfach zu bekommen und oft auch noch ganz schön teuer sind. Hinzu kommt, dass die guten Stücke – je nachdem, wo man sie mietet – zumeist schon sehr betagt sind, abgefahrene Reifen haben und mitunter auch sonst nicht unbedingt einen besonders vertrauenswürdigen Eindruck machen. Bei einer Panne steht man womöglich in der Einsamkeit, fernab von der Zivilisation, und kann nur auf das Glück im Unglück hoffen, das ich verschiedentlich hatte. Von drei solchen Fällen will ich hier berichten.

Was „Nano“-Aquarien sind, weiß jeder, aber „Mano“-Becken? Des Rätsels Lösung findet man im Duden, wo „Manometer!“ nicht nur als Druckmesser ausgewiesen wird, sondern auch – meist verkürzt zu „Mano!“ – als ein Ausruf des Erstaunens. Doch der Reihe nach … Dass Aquarianer oftmals „anders“ sind als „normale“ Leute, ahnen wahrscheinlich viele DATZ-Leser, ohne sich diese Tatsache schon einmal bewusst gemacht zu haben. Bei uns jedenfalls heißen Aquarianer „Fischmenschen“ und gelten als „putzig“, was bedeutet, dass sie – und da schließe ich mich durchaus ein – eine mehr oder weniger große „ Macke“ haben, soweit es ihr Hobby betrifft.

Im September 2013 wurde im Zoo am Meer in Bremerhaven wieder ein Aquarium eröffnet. In neun Bassins mit einem Gesamtvolumen von 200.000 Litern werden Lebensräume sowie Einflüsse des Menschen auf die Nordsee vorgestellt. | Von Heike Kück

Der Ursprung der Tiergrotten, die 1984 in „Zoo am Meer“ umbenannt wurden, war das Nordsee-Aquarium. Im Jahr 1913 wurde es als eine Wartehalle für Anlegezwecke des Norddeutschen Lloyd eröffnet, und erst 1928 kam ein kleines Außengelände hinzu, auf dem auch Säugetiere und Vögel gezeigt wurden. National und international waren „Tiergrotten und Nordsee-Aquarium“ eine anerkannte zoologische Einrichtung und eine beliebte Freizeitstätte, mit dem Aquarium als zentralem Bestandteil. Durch die Lage direkt am Deich und die guten Kontakte zur Schifffahrt war es immer möglich, natürliches Meerwasser für die Becken zu nutzen und besondere Meerestiere zu zeigen. In den Jahren 2001 bis 2004 erfolgte die komplette Modernisierung des Zoo am Meer, zunächst ohne Aquarium, da die Planung für die Anlagen um den zoologischen Garten herum den möglichen Bau eines Großaquariums unabhängig vom Zoo vorsah. Viele Besucher, einheimische und auswärtige Gäste, machten immer wieder deutlich, dass sie in einem „Zoo am Meer“ ein Aquarium erwarteten. Ein Schwachpunkt der Einrichtung war zudem, dass sie mit ihrem Themenschwerpunkt „wasserbezogene und nordische Tiere“ naturgemäß über keine großen Warmhäuser ver fügte. Beim Umbau des Zoos wurden zwar verschiedene kleinere wettergeschützte Zonen geschaffen, die aber den Besuchern nicht ausreichten, wie man aus deren sinkenden Zahlen im Winter oder an Regentagen ableiten konnte. Mit dem Bau eines Aquariums sollte beidem entgegengewirkt werden – ein faszinierendes „Fenster zur Nordsee“ und ein Warmraum für die Erhöhung der Aufenthaltsqualität und Dauer sollten geschaffen werden.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 6/2014

Wer in der heutigen Zeit verreist, hat fast überall Zugriff auf sein Bankkonto, er kann wenigstens mit der Kreditkarte Rechnungen begleichen oder sogar an Bargeld kommen. Das war vor 30 Jahren kaum möglich, weshalb man – etwas leichtsinnig – mit Bargeld unterwegs war oder – vorsichtig – Reiseschecks mitnahm, die man aber an Ort und Stelle oft nur unter großen Schwierigkeiten einwechseln konnte. Im Sommer 1985 reiste ich mit drei Freunden durch Ecuador. Wir hatten US-Dollar und Reiseschecks dabei, die außerhalb der großen Städte jedoch niemand akzeptieren wollte – oder aber zu einem erschreckend schlechten Kurs. In einem kleinen Kaff östlich der Anden mussten wir das schmerzlich erfahren. Erst lehnte man Schecks generell ab, weil die Bank offiziell angeblich keine einlöste.