So wechselvoll die Geschichte des Hauses auch gewesen sein mag, eine Konstante zog sich durch die ersten 100 Jahre des keineswegs angestaubten Gemäuers: Die Institution Berliner Zoo-Aquarium war und ist immer ganz nah am aquaristisch-terraristischen Puls der Zeit. Von Marco Hasselmann

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 1/2014

 

Inländische und ausländische Aquarienvereine leisten sich Fachvorträge über Fische und ihre Pflege, Fischfangreisen, Wirbellose und weitere naturnahe Themen, wobei sie natürlich an fachlichen Informationen und sachlicher Richtigkeit interessiert sind. Besondere Wertschätzung erfahren Referenten, die neu „entdeckte“ Arten vorstellen oder über neue Erkenntnisse berichten können. Der Referent sollte an sich und seinen Vortrag aber noch deutlich höhere Ansprüche stellen. Als ehemaliger Lehrer denke ich an solche Dinge wie eine klare Strukturierung, eine angemessene Länge, eine gute Bildqualität und eine ansprechende sprachliche Präsentation, die nicht zuletzt über den Unterhaltungswert entscheidet. Dabei ist derjenige im Vorteil, der frei und flüssig zu formulieren weiß, laut und deutlich genug spricht, dabei nicht monoton moderiert, sondern auch Spannungsbögen aufzubauen weiß, und Humor und Sprachwitz einfließen lässt. Wohl dem, der obendrein schlagfertig ist und auf Zwischenrufe, Fragen oder unvorhergesehene Ereignisse situationsgerecht und humorvoll reagieren kann. Bis zu einem gewissen Maß lassen sich solche Dinge auch planen.

So wie alle Jahre wieder das Weihnachtsfest gefeiert wird, so gibt es in jedem ordentlichen Aquarienverein auch eine Weihnachtsfeier, natürlich auch in meinem Lieblingsverein, „Rote Caudale“. Meistens findet sie in der Zeit zwischen dem 1. und dem 22. Dezember statt. Hat sich der Vergnügungsausschuss nicht rechtzeitig um geeignete Räumlichkeiten in der Adventszeit bemüht, startet das vorweihnachtliche Vereinsfest oft schon im Oktober oder im November. Sollten die Lokalitäten in diesen Monaten ebenfalls bereits ausgebucht sein, kann man ja noch auf Januar oder Februar im neuen Jahr ausweichen. Die späteste Weihnachtsfeier gab es einmal Ende März. Hat man nun doch einen optimalen Termin vereinbart, rauchen bei Vergnügungsausschuss und Vorstand für weitere Planungen die Köpfe – wie jedes Jahr. Auf keinen Fall soll es nämlich so sein wie beim letzten Mal. Von Reinhold Wawrzynski

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/2013

Sie kennen doch sicher alle die nette, alte Dame von nebenan, die jeden Tag mit ihrem Dackel spazieren geht? Der Hund wird verwöhnt und verhätschelt, und da die wahre Liebe durch den Magen geht, bekommt er so manches Leckerchen zu viel. Kein Wunder, dass er etwas kurzatmig ist und sein Bauch fast auf dem Boden schleift. Allerdings gehen wir mit unseren Aquarienfischen kaum besser um. Auch sie werden zumeist nicht angemessen ernährt, sondern regelrecht gemästet! Deshalb werden viele Fische in ihrem „goldenen Käfig“, dem Aquarium, auch größer und kräftiger als in der Natur, wo das Nahrungsangebot zwar vielfältiger, vor allem aber auch ballastreicher ist. Hinzu kommt, dass häufig „Schmalhans den Küchenmeister“ gibt. Zum Beispiel erreicht Cryptoheros sajica in seiner mittelamerikanischen Heimat höchstens sieben (Weibchen) bis neun (Männchen) Zentimeter Standardlänge. In großen Aquarien dagegen wachsen insbesondere die Männchen zu wahren „Bullen“ von etwa 15 Zentimetern Gesamtlänge heran. Ähnliches gilt für diverse afrikanische „Zwerg-Tilapien“, die in Gefangenschaft nicht selten fast doppelt so groß werden wie in der Natur.

Der Österreichische Verband für Vivaristik und Ökologie (ÖVVÖ) wurde 1953 als „Verband der Österreichischen Aquarien- und Terrarienvereine“ mit acht Vorstandsmitgliedern in Wien gegründet. Mitte der 1960er-Jahre stellte er sich erstmals nach außen dar, und zwar mit einer Ausstellung zur österreichischen Fisch- und Herpetofauna in Graz sowie einer Präsentation im „Haus des Meeres“ in Wien. Man schrieb das Jahr 1980, als der Verband sich seinen heutigen Namen gab. Dem ÖVVÖ gehören vier Landesverbände mit ihren Bundesländern an, denen wiederum etliche Vereine angeschlossen sind. Ende 2000 hatte der Verband über 1.900 Mitglieder – diese Zahl ist bis heute stabil. Bis vor sieben Jahren gaben die Landesverbände jeweils eine eigene Zeitschrift heraus, die sie ihren Mitgliedern zur Verfügung stellten. Seit 2006 erscheint die gemeinsame Zeitschrift „Aqua Terra Austria“ (ATA – www.ata.co.at). Der Verband brachte sogar schon zwei Bücher heraus: „Anubias“ von Otto Gartner (2010) und „Panzerwelse“ von Erik Schiller (2013).

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 11/2013