Vor der Atlantikküste Panamas liegen ein paar kleine Inseln, auf denen die noch traditionell lebenden Cuna-Indios leben, von denen zumindest die älteren kamerascheu sind und alles Moderne ablehnen. Doch gibt es junge Leute, die ihrem armseligen Leben mithilfe des Tourismus zu entfliehen versuchen. Sie arbeiten als Fremdenführer, und man findet sogar das eine oder andere Hotel, das von Cunas geführt wird. Wir – Hans-Günther, Hans, Michel und ich – fliegen von Panama-City auf die Insel El Porvenir in Cuna-Yala, weil wir ein paar Tage auf der Nachbarinsel Nalunega im Hotel San Blas verbringen wollen, in dem man in einfachen Hütten schläft. Per Boot werden wir abgeholt und lernen gleich unsere beiden indianischen Begleiter kennen, die uns während der folgenden Tage fahren sollen. Die meisten Besucher kommen, um im glasklaren Karibikwasser an kleinen Riffen und einem Wrack vor der Isla del Perro zu schnorcheln oder zu tauchen. Auch wir sind auf das Boot angewiesen. Schließlich wollen wir täglich zum Festland, um in den dort mündenden Flüsschen zu fischen. Gleich unser erstes Ziel verlangt uns einige Anstrengung ab. Unsere Indios haben uns den Río Cangandi vorgeschlagen, den wir aber nach dem Übersetzen zum Festland erst nach gut zweistündigem Fußmarsch erreichen können. Die beiden sind besorgt. Zwei Stunden in tropischer Hitze, nicht nur hin, sondern auch zurück: Ob das „der alte Mann“ – sie meinen Hans-Günther, von dem schon in einem früheren „Fischflüsterer“ die Rede war – überhaupt schafft? Sie schlagen vor, ein Pferd zu mieten, damit der „Alte“ nicht laufen muss. Doch der ist – natürlich – entrüstet, wir wollen ablehnen. Uwe Werner

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 9/2014

Viele Leser wissen vielleicht, dass ich 40 Jahre lang als Fremdsprachenlehrer an einer Realschule unterrichtete und außerdem in der Lehrerausbildung tätig war. Und wie die meisten Lehrer war ich nie ein Modefreak und musste mir immer wieder einmal von meinen „Mädels“ sagen lassen, dass die Socken nicht zur Hose und das Hemd nicht zum Pulli passten. Originalton Klasse 9: „Soooo lassen wir uns nicht mit Ihnen auf der Straße sehen!“ Parallel dazu mäkelten meine Kolleginnen unverständlicherweise auch noch, was ich hier nicht näher erklären möchte, an meinen zeitlos schönen (!) Feinripp-Unterhemden herum. Wenn ich von einer Fischfangreise zurückkomme, bin ich nie besonders schick gekleidet. Jedenfalls nicht so wie auf dem beigefügten Foto.

Bereits zum zweiten Mal nach 2012 lud Lutz Fischer am 26. und 27. April interessierte Aquarianer zum Klimahaus®-Kongress „Süßwasseraquaristik“ nach Bremerhaven ein. Und Interesse an einer solchen Veranstaltung mit einem vielfältigen Programm mit interessanten, bekannten und weniger bekannten Referenten an einem interessanten Ort gibt es nach wie vor: Die etwa 130 Teilnehmer aus nah, fern und sehr fern belegen das. Mit dem vielversprechenden Untertitel „Nachhaltigkeit und Aquaristik. Zierfisch- und Wirbellosen-Zucht im Hobby und in der Wissenschaft“ war der Rahmen gesteckt, und im Rückblick steht fest: Hier war für jeden (mindestens) eine neue Erkenntnis oder Idee dabei. Zum einen waren da die Wissenschaftler, die einige ihrer auch für Aquarianer interessanten Forschungsergebnisse vorstellten.

Mit neuen Layout ist das Magazin "Wassergärten" als Sonderheft am 31. Juli erscheinen.

Seien Sie gespannt auf Beiträge zum Titelthema "Teichtechnik – reinigen, belüften, bewegen".

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Dank dem Engagement von Ulrike Korte (Bad Oeynhausen) finden regelmäßig jährlich Fachvorträge zu den Halbschnabelhechten (Familie Zenarchopteridae) Sulawesis unter fachlich-ichthyologischer Leitung von Hartmut Greven (Universität Düsseldorf) statt. In diesem Jahr waren interessierte Halbschnäbler- Aquarianer zum 12. und 13. April in das geschichtsträchtige Museum Alexander Koenig in Bonn eingeladen – geschichtsträchtig vor allem, weil hier 1948 das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verabschiedet wurde und Bundeskanzler Konrad Adenauer für eine Übergangszeit seinen ersten Amtssitz innehatte. Selbstverständlich erlebte dieser Bau aber auch als zoologisches Museum seit 1912 eine bewegte Geschichte, die der Kurator der ichthyologischen Abteilung, Fabian Herder, den Tagungsteilnehmern unterhaltsam und spannend vortrug.