Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) startete bereits im Juli unter dem Motto „Fluss – Natur – Mensch“ einen Fotowettbewerb. Alle Flussliebhaber sind dazu aufgerufen, ihre besten Flussbilder unter bund.net/fotowettbewerb hochzuladen. Die Bilder sollen den Bezug des Menschen zum Fluss zeigen – Radeln, Angeln, Paddeln oder Baden am und im Fluss. Genauso sind Naturaufnahmen willkommen, die für die Schönheit der Flüsse und ihren Artenreichtum werben und zu begeistern. Es warten hochwertige Preise in einem Gesamtwert von über 2.000 €, etwa von Ortlieb und Globetrotter.

Bis zu 2.500 Euro zu vergeben! Schon seit 1999 schreibt die Deutsche Cichliden-Gesellschaft e. V. (DCG) jährlich ihren Cichliden-Förderpreis aus, um Arbeiten finanziell zu begleiten, die dazu dienen, die wissenschaftlichen und aquaristischen Kenntnisse über die Fischfamilie der Cichliden zu vervollständigen und zu verbreiten, sowie um Projekte zu fördern, die sich im Sinn des Naturund Artenschutzes auf Buntbarsche beziehen. In der Vergangenheit unterstützte die DCG das Buntbarschlabor an der Universität Gießen sowie Arbeiten, in denen die Artenvielfalt der Cichliden im Viktoria- und Tanganjikasee und in den Kraterseen Nikaraguas, die Systematik und Ökologie der Diskusbuntbarsche, die Phylogenie und Biogeografie verschiedener südamerikanischen Cichlidengattungen sowie die Verhaltensbiologie und Evolution von Tanganjikasee- und Malawisee-Buntbarschen untersucht wurden. Um den Cichliden-Förderpreis 2014 kann sich jeder bewerben, der sich mit der Biologie von Buntbarschen befasst und einen Beitrag zu ihrer Erforschung und Arterhaltung leisten will, unabhängig davon, ob er Mitglied in der DCG ist. Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen sind beim Geschäftsführer der DCG erhältlich (geschaeftsfuehrer@ dcg-online. de) sowie im Internet unter www.dcg-online.de. Bewerbungen für das Jahr 2014 sind bis zum 31. Oktober 2014 beim Geschäftsführer einzureichen. DCG-Vorstand

Vor der Atlantikküste Panamas liegen ein paar kleine Inseln, auf denen die noch traditionell lebenden Cuna-Indios leben, von denen zumindest die älteren kamerascheu sind und alles Moderne ablehnen. Doch gibt es junge Leute, die ihrem armseligen Leben mithilfe des Tourismus zu entfliehen versuchen. Sie arbeiten als Fremdenführer, und man findet sogar das eine oder andere Hotel, das von Cunas geführt wird. Wir – Hans-Günther, Hans, Michel und ich – fliegen von Panama-City auf die Insel El Porvenir in Cuna-Yala, weil wir ein paar Tage auf der Nachbarinsel Nalunega im Hotel San Blas verbringen wollen, in dem man in einfachen Hütten schläft. Per Boot werden wir abgeholt und lernen gleich unsere beiden indianischen Begleiter kennen, die uns während der folgenden Tage fahren sollen. Die meisten Besucher kommen, um im glasklaren Karibikwasser an kleinen Riffen und einem Wrack vor der Isla del Perro zu schnorcheln oder zu tauchen. Auch wir sind auf das Boot angewiesen. Schließlich wollen wir täglich zum Festland, um in den dort mündenden Flüsschen zu fischen. Gleich unser erstes Ziel verlangt uns einige Anstrengung ab. Unsere Indios haben uns den Río Cangandi vorgeschlagen, den wir aber nach dem Übersetzen zum Festland erst nach gut zweistündigem Fußmarsch erreichen können. Die beiden sind besorgt. Zwei Stunden in tropischer Hitze, nicht nur hin, sondern auch zurück: Ob das „der alte Mann“ – sie meinen Hans-Günther, von dem schon in einem früheren „Fischflüsterer“ die Rede war – überhaupt schafft? Sie schlagen vor, ein Pferd zu mieten, damit der „Alte“ nicht laufen muss. Doch der ist – natürlich – entrüstet, wir wollen ablehnen. Uwe Werner

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 9/2014

Viele Leser wissen vielleicht, dass ich 40 Jahre lang als Fremdsprachenlehrer an einer Realschule unterrichtete und außerdem in der Lehrerausbildung tätig war. Und wie die meisten Lehrer war ich nie ein Modefreak und musste mir immer wieder einmal von meinen „Mädels“ sagen lassen, dass die Socken nicht zur Hose und das Hemd nicht zum Pulli passten. Originalton Klasse 9: „Soooo lassen wir uns nicht mit Ihnen auf der Straße sehen!“ Parallel dazu mäkelten meine Kolleginnen unverständlicherweise auch noch, was ich hier nicht näher erklären möchte, an meinen zeitlos schönen (!) Feinripp-Unterhemden herum. Wenn ich von einer Fischfangreise zurückkomme, bin ich nie besonders schick gekleidet. Jedenfalls nicht so wie auf dem beigefügten Foto.

Bereits zum zweiten Mal nach 2012 lud Lutz Fischer am 26. und 27. April interessierte Aquarianer zum Klimahaus®-Kongress „Süßwasseraquaristik“ nach Bremerhaven ein. Und Interesse an einer solchen Veranstaltung mit einem vielfältigen Programm mit interessanten, bekannten und weniger bekannten Referenten an einem interessanten Ort gibt es nach wie vor: Die etwa 130 Teilnehmer aus nah, fern und sehr fern belegen das. Mit dem vielversprechenden Untertitel „Nachhaltigkeit und Aquaristik. Zierfisch- und Wirbellosen-Zucht im Hobby und in der Wissenschaft“ war der Rahmen gesteckt, und im Rückblick steht fest: Hier war für jeden (mindestens) eine neue Erkenntnis oder Idee dabei. Zum einen waren da die Wissenschaftler, die einige ihrer auch für Aquarianer interessanten Forschungsergebnisse vorstellten.