wirbellose 20Auch unter den tierischen Wasserlebewesen, die nicht zu den regelmäßigen Bewohnern unserer Aquarien zählen, finden sich lohnende Fotomotive. | Von Ottfried Schreiter

Kurz nachdem vor einigen Jahren das Ozeaneum in Stralsund eröffnet worden war, ergab sich für mich die Gelegenheit, dieses einzigartige Meeresaquarium an der Ostseeküste zu besuchen. Nach dem stundenlangen Betrachten der vielen Aquarien stand ich schließlich bewundernd vor einer Fotoausstellung zum Thema „Tiefsee“. Großformatige Aufnahmen stellten die fremdartig aussehenden Bewohner dieses extremen Lebensraums vor. Die Bilder waren während einer Forschungsreise unter kontrollierten Bedingungen, sprich in Aquarien, aufgenommen worden und zeigten die Lebewesen vor einem schwarzen oder weißen Hintergrund.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 09/12

reize 15Fotografische Tricksereien machten dem Autor dieses Beitrags schon immer Spaß, aber zu Schülerzeiten waren seine Möglichkeiten begrenzt, so blieb es bei kleinen Experimenten. Die Digitalfotografie jedoch lieferte ihm gleich zwei entscheidende Vorteile. Er konnte sofort sehen, ob ein Bild scharf war, und er brauchte kein Geld mehr für Papierabzüge auszugeben. | Von Ingo Botho Reize

Als 2004 ein Forschungsprojekt bei einer Bremerhavener Reederei anstand, waren die technischen Möglichkeiten beschränkt. Nur ein einfaches Mikro­skop stand zur Verfügung, ohne Kamera, dabei waren fotografische Dokumentationen notwendig. Vorher war ich es gewohnt, dass es Fotoaufsätze am jeweiligen Mikroskop gab. Da ich meine kleine Kamera jedoch immer dabei hatte, knipste ich einfach durch das Okular – und es kamen brauchbare Aufnahmen zustande.

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ungeblitzt 07_seite_30Aquarienfotografie stellt im Normalfall eine sehr ­kontrollierte Form des Fotografierens dar. Vom Aquarium über dessen Einrichtung bis hin zur Fototechnik und Lichtführung unterliegt alles der Kontrolle des fotografierenden Aquarianers. Doch nicht immer will man nur seine eigenen Aquarien oder die von Kollegen aufnehmen. Ausflüge in Schauaquarien ermöglichen das Ablichten einer Vielzahl von Motiven, die man sonst nie vor das Objektiv bekommen würde. | Von Peter Pfeiffer

Ist das Blitzen erlaubt, besteht im Wesentlichen kein großer Unterschied zum Fotografieren vor dem heimischen Aquarium. Mancher Fisch ist etwas größer und manche Scheibe etwas dicker, doch im Grunde unterscheidet sich die Herangehensweise aus fotografischer Sicht nicht.

Anders sieht es aus, wenn das Fotografieren zwar erlaubt, das Blitzen aber verboten ist. Diese Kombination findet man in einer Vielzahl von Zoos und Aquarienhäusern. Sie stellt den Fotografen vor eine zentrale Herausforderung: Lichtmangel. Genau damit setzt sich dieser Artikel auseinander. Er soll zeigen, wie man auch bei düsterer Aquarienbeleuchtung zu ansehnlichen Fotos kommen und die vorhandene Lichtstimmung zu seinem Vorteil nutzen kann.

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komposition 02_groAquaristische Fotografie ist vielseitig: Sie bietet eine unendliche Zahl interessanter Motive, die mit prächtigen Farben, auffälligen Formen oder sehenswertem Verhalten aufwarten. Bei der Jagd nach guten Fotos sind Schnelligkeit und Ausdauer zugleich gefragt. Erfahrene Fotografen vermeiden nicht nur technische Fehler, sondern wissen auch, welche Bedeutung einer durchdachten Bildgestaltung zukommt. | Von Andreas Werth

Die Kenntnis bereits bewährter Gestaltungregeln hilft jedem Fotografen, Motive wirkungsvoll und beeindruckend in Szene zu setzen. Dabei geht es nicht etwa darum, Regeln blind zu befolgen, sondern deren Anwendung in einer bestimmten Situation zu überdenken und verschiedene Möglichkeiten abzuwägen.

Einer hervorragenden Aufnahme geht fast immer eine entsprechende Planung voraus. Dazu gehört bei Tierbildern neben kreativ fotografischen Überlegungen auch das Beobachten der Motive in ihrer jeweiligen Umgebung. Das erklärte Ziel dabei: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein!

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Licht Schatten 07B kldatzvolltextEiner der Gründe, warum Aufnahmen von Aquarienbewohnern so leicht misslingen, ist das häufig nur spärlich vorhandene Licht. Der Einsatz von Blitzlicht stellt eine Möglichkeit dar, um die Situation jeweils für einige Millisekunden zu ändern – ausreichend Zeit, um Bilder mit hervorragender Schärfe und brillanten Farben zu erstellen. Bei behutsamem und überlegtem Einsatz dieser Technik sind auch Lichtsituationen möglich, die weder künstlich noch aufdringlich wirken. | Von Andreas Werth

Gerade die besonders reizvollen Momentaufnahmen sind es, die den Einsatz von Blitzlicht unentbehrlich machen. Ablaich- und Balzsequenzen, Revier- und Imponierkämpfe, das Abspreizen sämtlicher Flossen – oft bleiben dem Fotografen nur Sekundenbruchteile, um die Kamera im richtigen Moment auszulösen.