Die DGHT kürte die Gelbbauchunke zum Lurch des Jahres. Damit möchte sie nicht nur auf eine in Aussehen und Verhalten ungewöhnliche Art aufmerksam machen, sondern auch auf deren Besorgnis erregende Situation! Obwohl Bombina variegata auf Militärübungsplätzen und in Abbaugruben Ersatzhabitate findet, steht es in Deutschland nicht sonderlich gut um ihren Erhalt, obwohl sie noch gar nicht unmittelbar bedroht ist. Ihre natürlichen Lebensräume wurden zu einem erheblichen Teil zerstört, was die Ersatzbiotope kaum ausgleichen können. Auch wenn der Insektenfresser aufgrund seiner Hautgifte nur wenige natürliche Feinde hat und seine namensgebende Warnfärbung des Bauchs ihn schützt, ist die Bestandsentwicklung der mit zwei Unterarten nur in Europa vorkommenden Art besorgniserregend. Maßnahmen wie Uferverbau und daraus resultierender Verlust von Überschwemmungsflächen gefährden den Bestand von B. variegata nachhaltig. Der Erhalt von Kleingewässern in sonnigen Lagen, in denen die Tiere sich fortpflanzen, ist für den Fortbestand der Spezies überlebenswichtig. Deswegen sind Verschattung und Überwachsen solcher Habitate zu vermeiden. Zudem sollten neue Gewässer angelegt werden, ebenso Tagesverstecke in Gestalt von Stein- und Totholzhaufen. Nicht zuletzt gehört ein Monitoring-Programm für die zurzeit bekannten Vorkommen zu einem effektiven Unken- Schutz. Dietrich Rössel

Internet http://dght.de/images/stories/ lurch2014/Flyer_Gelbbauchunke_ Web.pdf.

Fachwerkhäuser mag ich nicht besonders. Sie sehen zwar hübsch aus, doch möchte ich nicht – ja, nie mehr! – darin wohnen, weil ich vor über 30 Jahren schlechte Erfahrungen damit machte und weiß, dass die Räume niedrig, die Fenster klein, die Fußböden und die Wände oft schief sind.

 

Die Straßen der sogenannten dritten Welt sind oft nicht nur unbefestigte Erdpisten, sondern – je nach Jahreszeit – auch in erbärmlichem Zustand. Es gibt tiefe Fahrspuren, vor allem von Lastkraftwagen. An den Steigungen hat das Regenwasser Fließrinnen ausgewaschen und oft gigantische Steine freigelegt, die den Stoßdämpfern arg zusetzen und das Geschick des Fahrers herausfordern. Am schlimmsten ist es bei Regen, denn dann verwandelt sich eine solche Piste innerhalb einer halben Stunde in klebrigen – meist roten – Matsch, in dem auch Allrad-Fahrzeuge hin und her schlingern, während die Räder durchdrehen. Nicht selten bleiben sie stecken, weil sie sich bis zu den Radkästen in den Schlamm wühlen. Aber auch die Trockenzeit hat ihren Reiz, denn dann staubt es unvorstellbar, vor allem, wenn einem ein Fahrzeug entgegenkommt. Dann heißt es, schnell alle Fenster hochdrehen und die Lüftung abstellen, sonst verwandelt sich das Innere des Wagens sofort in eine Staubwüste. Noch unangenehmer ist es, wenn ein Wagen vorausfährt. Ist die „Straße“ dann noch schmal, gibt es kaum die Möglichkeit zu überholen, weil der aufgewirbelte Staub einem die Sicht nimmt. Es gibt aber auch Asphaltstraßen, die den Fahrer zum Wahnsinn treiben: Auf dem Weg nach São Felix am Rio Xingu (Brasilien) erkundigte ich mich abends im Hotel, ob die Straße bis zum nächsten, ungefähr 50 Kilometer entfernten Ort geteert sei.

Vor einigen Tagen erhielt ich die Nachricht, dass mein Freund Gerd Kassebeer in der Nacht vom 23. zum 24. November 2013 gestorben ist.

Wann es genau war, weiß ich heute nicht mehr: Eines Tages rief mich ein Bekannter an und fragte, ob ich Interesse hätte, einen Quickborner Aquarianer kennenzulernen, der gerade bei ihm zu Besuch sei. Es muss Anfang der 1980er-Jahre gewesen sein.

Das Bundesamt für Naturschutz, der Deutsche Angelfischerverband und weitere Organisationen ernannten Acipenser sturio zum Fisch des Jahres 2014 – zum zweiten Mal nach 2001!
Der im Meer lebende und bis zu fünf Meter lang werdende Europäische Stör, der als Wanderfisch zum Laichen in Flüsse aufsteigt (vor allem in den Rhein und in die Elbe), gilt bei uns als ausgestorben. Wasserverschmutzung, Überfischung und die Einschränkung der Aufstiegsmöglichkeiten infolge von Baumaßnahmen – die Wanderung vom Meer in die Flüsse ist Voraussetzung für die erfolgreiche Vermehrung der Art – trugen dazu bei. Das betrifft übrigens auch die zweite einheimische Art, den Atlantischen Stör (A. oxyrhinchus).