Vor einigen Tagen erhielt ich die Nachricht, dass mein Freund Gerd Kassebeer in der Nacht vom 23. zum 24. November 2013 gestorben ist.

Wann es genau war, weiß ich heute nicht mehr: Eines Tages rief mich ein Bekannter an und fragte, ob ich Interesse hätte, einen Quickborner Aquarianer kennenzulernen, der gerade bei ihm zu Besuch sei. Es muss Anfang der 1980er-Jahre gewesen sein.

Das Bundesamt für Naturschutz, der Deutsche Angelfischerverband und weitere Organisationen ernannten Acipenser sturio zum Fisch des Jahres 2014 – zum zweiten Mal nach 2001!
Der im Meer lebende und bis zu fünf Meter lang werdende Europäische Stör, der als Wanderfisch zum Laichen in Flüsse aufsteigt (vor allem in den Rhein und in die Elbe), gilt bei uns als ausgestorben. Wasserverschmutzung, Überfischung und die Einschränkung der Aufstiegsmöglichkeiten infolge von Baumaßnahmen – die Wanderung vom Meer in die Flüsse ist Voraussetzung für die erfolgreiche Vermehrung der Art – trugen dazu bei. Das betrifft übrigens auch die zweite einheimische Art, den Atlantischen Stör (A. oxyrhinchus).

So wechselvoll die Geschichte des Hauses auch gewesen sein mag, eine Konstante zog sich durch die ersten 100 Jahre des keineswegs angestaubten Gemäuers: Die Institution Berliner Zoo-Aquarium war und ist immer ganz nah am aquaristisch-terraristischen Puls der Zeit. Von Marco Hasselmann

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 1/2014

 

Inländische und ausländische Aquarienvereine leisten sich Fachvorträge über Fische und ihre Pflege, Fischfangreisen, Wirbellose und weitere naturnahe Themen, wobei sie natürlich an fachlichen Informationen und sachlicher Richtigkeit interessiert sind. Besondere Wertschätzung erfahren Referenten, die neu „entdeckte“ Arten vorstellen oder über neue Erkenntnisse berichten können. Der Referent sollte an sich und seinen Vortrag aber noch deutlich höhere Ansprüche stellen. Als ehemaliger Lehrer denke ich an solche Dinge wie eine klare Strukturierung, eine angemessene Länge, eine gute Bildqualität und eine ansprechende sprachliche Präsentation, die nicht zuletzt über den Unterhaltungswert entscheidet. Dabei ist derjenige im Vorteil, der frei und flüssig zu formulieren weiß, laut und deutlich genug spricht, dabei nicht monoton moderiert, sondern auch Spannungsbögen aufzubauen weiß, und Humor und Sprachwitz einfließen lässt. Wohl dem, der obendrein schlagfertig ist und auf Zwischenrufe, Fragen oder unvorhergesehene Ereignisse situationsgerecht und humorvoll reagieren kann. Bis zu einem gewissen Maß lassen sich solche Dinge auch planen.

So wie alle Jahre wieder das Weihnachtsfest gefeiert wird, so gibt es in jedem ordentlichen Aquarienverein auch eine Weihnachtsfeier, natürlich auch in meinem Lieblingsverein, „Rote Caudale“. Meistens findet sie in der Zeit zwischen dem 1. und dem 22. Dezember statt. Hat sich der Vergnügungsausschuss nicht rechtzeitig um geeignete Räumlichkeiten in der Adventszeit bemüht, startet das vorweihnachtliche Vereinsfest oft schon im Oktober oder im November. Sollten die Lokalitäten in diesen Monaten ebenfalls bereits ausgebucht sein, kann man ja noch auf Januar oder Februar im neuen Jahr ausweichen. Die späteste Weihnachtsfeier gab es einmal Ende März. Hat man nun doch einen optimalen Termin vereinbart, rauchen bei Vergnügungsausschuss und Vorstand für weitere Planungen die Köpfe – wie jedes Jahr. Auf keinen Fall soll es nämlich so sein wie beim letzten Mal. Von Reinhold Wawrzynski

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/2013