Seit Oktober 2014 hält der Frankfurter Zoo als einziger zoologischer Garten in Deutschland Tintenfische (Sepia officinalis). Nun gelang sogar die Nachzucht. Nach dem Laichen sterben die weiblichen Sepien ziemlich schnell, spätestens nach einigen Wochen. Daher wurden die mit ein bis zwei Jahren Lebensdauer recht kurzlebigen Tiere zu Beginn dieses Jahres eine Weile den Blicken des Publikums entzogen. Nun sind aber ihre Nachkommen groß genug, sodass sie eines der Schaubecken im Exotarium bevölkern dürfen. Hoffentlich folgen sie dem Beispiel der vorherigen Generation und sorgen ebenfalls für Nachwuchs! Dietrich Rössel

Das zukünftige Abenteuer, von dem man träumt, und das, was man später wirklich erlebt, entpuppen sich mitunter als zwei grundverschiedene Dinge, weshalb es sinnvoll ist, unerfahrene Begleiter rechtzeitig auf zu erwartende Schwierigkeiten vorzubereiten. Vor meiner ersten Brasilien-Reise, für die ich eine 4.000-Kilometer-Tour durch entlegene Gebiete in Mato Grosso geplant hatte, warnte ich deshalb immer wieder, es könne zumindest zeitweise sehr anstrengend und entbehrungsreich werden, womöglich müssten wir auch einmal draußen schlafen und uns mit Wasser und Keksen begnügen. Meine Gefährten sorgte das aber nicht. Sie frotzelten: „Ja, ja – Wasser und Kekse …“   Von Uwe Werner

> den vollständigen Artikel finden Sie in der DATZ-Ausgabe 10/2015

Beim Natur- und Umweltbewusstsein von Jugendlichen gibt es Nachholbedarf. Auch die Naturbewusstseinsstudien des Bundesamts für Naturschutz (BfN) zeigen, dass insbesondere jüngere Menschen häufig weniger Interesse, Wertschätzung oder Einsatzbereitschaft für die Natur äußern als der Bevölkerungsdurchschnitt. Ein neues Projekt im Bundesprogramm „Biologische Vielfalt“ will deshalb Jugendlichen mittels Medien-Workshops die Bedeutung und den Wert biologischer Vielfalt in Deutschland vermitteln.

Moorschutz ist nicht nur ein Anliegen des Naturschutzes, sondern auch eine Maßnahme für den Klimaschutz. Wie sich diese Synergien nutzen und zugleich Zielkonflikte frühzeitig erkennen und lösen lassen, vermittelt die BfN-Veröffentlichung „Natura 2000 und Management in Moorgebieten“. „Bei der Moor-Revitalisierung kann es zu Konflikten zwischen verschiedenen Naturschutzzielen kommen.

Der ZZF (Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e. V.) hatte im Mai zu einer Tagung unter dem Motto „Wir fürs Tier“ nach Berlin eingeladen, um mit Politikern, Experten und Medienvertretern über die gesellschaftliche Bedeutung von Heimtieren zu sprechen. | Von Florian Lahrmann

Der ersten Zusammenkunft dieser Art, die sich in einer Reihe mit dem parlamentarischen Abend im Zoo-Aquarium sieht, werden hoffentlich noch weitere, ähnliche Veranstaltungen folgen. Offenbar hat die Interessenvertretung der Heimtierbranche die dringende Notwendigkeit politischer Arbeit erkannt – in einer Zeit, in der das einst so anerkannte „Hobby Heimtier“ durch die Propaganda mitgliederstarker und medienwirksam auftretender „Tierschutz“- und „Tierrechts“-Gruppen immer weiter unter Rechtfertigungsdruck gerät. So trafen sich am 21. Mai in einem Hotel in der Berliner Friedrichstraße hochrangige Vertreter aller Interessengruppen, die mit Heimtieren zu tun haben, darunter zwei Bundestagsabgeordnete und eine parlamentarische Staatssekretärin.