„Das Meer ist schön – das Meer ist wichtig – das Meer muss erforscht werden!“ | VON MARTINUS FESQ-MARTIN

Auf der deutschen Hochseeinsel Helgoland wird in den nächsten Jahren ein neues Öffentlichkeitszentrum für Meeresbiologie entstehen, das das überalterte und baufällige Helgoland-Aquarium ersetzen soll. DATZ hatte die Gelegenheit, Prof. Dr. Karen Wiltshire, Vize-Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), sowie Direktorin der Biologischen Station Helgoland und der Wattenmeerstation Sylt, einige Fragen zu stellen.

Wissenschaftler des „Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum“ in Frankfurt (Main)* erbrachten einen weiteren Beweis für die Evolutionstheorie der Kontingenz. An zwei Populationen eines Lebendgebärenden Zahnkarpfens zeigten sie, dass sie sich jeweils durch eine andere zufällige Reihenfolge von Mutationen an ihre lebensfeindlichen Habitate angepasst haben. Die Fische bevölkern Gewässer mit einem hohen Gehalt des hochgiftigen Schwefelwasserstoffs. Der Schwefelwasserstoff (H2S) ist ein giftiges, übel riechendes Gas, das für den charakteristischen Gestank fauler Eier sorgt und schon in geringen Konzentrationen tödlich sein kann.

Die Versauerung der Ozeane schreitet unaufhaltsam voran. Insbesondere Meeresorganismen mit Kalkskelett wie Muscheln, Korallen oder Kalkalgen können darunter leiden. In einer Studie stellten Wissenschaftler des Leibniz- Zentrums für Marine Tropenökologie (ZMT) in Bremen deutliche Veränderungen im Kalkskelett der Grünalge Halimeda opuntia als Folge einer saureren Wasserumgebung fest. Sie werfen ein Licht auf die Prozesse, die sich bei einem niedrigeren pH-Wert, also bei saurerem Wasser, im Skelett des Kalkbildners tatsächlich abspielen. Da in vielen tropischen Regionen Sandstrände zu einem großen Teil aus Skelettbruchstücken dieser Algenart bestehen, können sich diese Veränderungen auch auf die Zusammensetzung und Entstehung tropischer Strände und Inseln auswirken.

In Mexiko war ich – seit 1983 – mehrmals unterwegs, meist suchten meine Begleiter und ich im Süden, also in den Bundesstaaten Veracruz, Oaxaca, Tabasco und Chiapas, nach Buntbarschen. Immer wieder lockte uns diese noch sehr ursprüngliche Region, in der zahlreiche Cichlidenarten vorkommen, und mit der Zeit kannten wir uns dort ganz gut aus. Das war in mehrfacher Hinsicht sehr vorteilhaft. Wir wussten, wo es welche Fische gab, wo das Wasser klar war, sodass man schnorcheln konnte, aber auch, wo die Hotels wenigstens einigermaßen komfortabel und in welchen Restaurants die Speisekarte gut war. Als mein Freund Hans- Günther und ich uns im Jahr 1998 zum vorletzten Mal in dieser Region herumtrieben, stand bezüglich des Essens eine Adresse ganz oben auf unserer Liste, das Restaurant „El Costeño“ in Teapa. Wie der Name schon sagt, handelte es sich um ein Fischrestaurant, und wir hatten dort bereits herrliche Fischgerichte und leckere Scampis gegessen – „con mucho de ajo“ („mit viel Knoblauch“), versteht sich. Nun, 1998 waren unsere Frauen mit von der Partie, und wir entschieden uns, um ihnen etwas Besonderes zu bieten, einen lächerlich kleinen Umweg von vielleicht 120 Kilometern zu fahren, um mit ihnen im „El Costeño“ zu speisen. Uwe Werner

den vollständigen Artikel finden Sie in DATZ 3/2016

Haben auch Sie Lösungen für individuelle aquaristische Probleme? Es müssen ja nicht gleich ausgefeilte Bauanleitungen für Filter oder Beleuchtungen sein. Gerade die vielen kleinen Dinge, die den täglichen Umgang mit dem Aquarium erleichtern, können für den einen oder anderen Leser hilfreich sein. Also: Halten Sie mit Ihren Einfällen nicht hinter dem Berg. Schicken Sie uns Ihre Anregungen, lassen Sie uns teilhaben an Ihren Erfahrungen! Gute Ideen werden veröffentlicht und angemessen honoriert. Redaktion