Der Rio Doce ist ein großer Fluss im Südosten Brasiliens. Er entsteht unmittelbar nördlich der Stadt Ponte Nova im Bundesstaat Minas Gerais (MG) aus dem Zusammenfluss des in der Serra de Mantiqueira entspringenden Rio Piranga und des aus der Serra de Espinhaço herabfließenden Rio do Carmo. Nach über 600 Kilometern mündet er nahe der Stadt Regência im Bundestaat Espírito Santo in den Atlantik. Er stellt das größte Draina- ge-Becken in dieser Region des bereits großflächig zerstörten Atlantischen Regenwalds, der Mata Atlântica, dar. In ihm und seinen zahlreichen Zuflüssen leben viele Fischarten, darunter etliche vom Aussterben bedrohte Endemiten. Am 5. November 2015 ereignete sich ein tragischer Vorfall, dessen genaue Auswirkungen sich zurzeit nicht im Entferntesten abschätzen lassen – mit einer Ausnahme: Sie sind von bisher nie dagewesenem Ausmaß. Das gilt mindestens für die gesamte Region, wenn nicht auf nationaler oder gar noch höherer Ebene. Bei Mariana (MG), einem historischen Ort nahe dem berühmten Ouro Preto und ungefähr 50 Kilometer westlich von Ponte Nova, gab es an diesem Tag ein verheerendes Grubenunglück, bei dem es zu Dammbrüchen an zwei Rückhaltebecken kam.

Im November gab die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) den Lurch des Jahres 2016 bekannt: Es ist der Feuersalamander (Salamandra salamandra). Mit dieser Wahl, die zusammen mit den bewährten, langjährigen Kooperationspartnern ÖGH (Österreichische Gesellschaft für Herpetologie), Karch (Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz), Naturhistorisches Museum Luxemburg sowie NABU und BUND getroffen wurde, rückt die DGHT eine der auffälligsten und in Europa sehr weit verbreiteten Amphibienarten in den Fokus des Arten- und Naturschutzes.

Die seit über 30 Jahren stattfindende Wahl, maßgeblich veranstaltet vom Bundesamt für Naturschutz (www.bfn. de) und vom Deutschen Angelfischerverband (www. dafv.de), stellt auch für dieses Jahr eine Art in den Mittelpunkt, die verdeutlicht, dass die verantwortungsvolle, nachhaltige Nutzung der Umweltressourcen ein wirkungsvolles Mittel des Natur- und Artenschutzes ist und außerdem dem Menschen unmittelbar nützt.

Die Vermehrung von Taufliegen ist nicht schwierig und gelingt bereits mit einfachen Mitteln. Anleitungen für Zuchtbreie gibt es in Hülle und Fülle. Werden die Grundanforderungen erfüllt, steht kreativen Hobbyköchen einer Verfeierung der Rezepte nichts im Weg. | Von Uwe Dost
Das Haustier der Genetiker zählt zu den am besten untersuchten Tierarten weltweit. Drosophila melanogaster ist aber auch ein wertvolles Futtertier in der Vivaristik.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/2015

Ein Helgoländer Hummer zieht in das Aquarium des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg ein. | Von Mathias Mecklenburg und Christina Burmeister
Es ist schon mehrere Jahre her, dass ein Europäischer Hummer in einem der fünf Nordseeaquarien des Landesmuseums Natur und Mensch in Oldenburg lebte. Umso mehr freuen sich die Besucher und Mitarbeiter des Museums nun, dass seit Juni wieder ein Hummer zu seinen Bewohnern zählt. Und wie es sich für einen echten Helgoländer Hummer gehört, stammt er direkt aus der Nordsee vor Helgoland, der einzigen Hochseeinsel Deutschlands.

den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/2015